Kalium Phosphoricum - Schüßler-Salz Nr. 5

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung – Kalium phosphoricum

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Akku leer?

Kalium phosphoricum ist ein äußerst mächtiges Mittel bei Erschöpfungszuständen seelischen und geistigen Ursprungs. Menschen die unter diesem Mangel leiden erkennt man an ihrem aschgrauen Gesicht, das teilnahmslos, abwesend, ja fast apathisch wirkt. Ihr „Hirnschmalz” scheint am Ende.

Kalium Phosphoricum - Schüßler-Salz Nr. 5

Kalium Phosphoricum – Schüßler-Salz Nr. 5

Die gute Nachricht vorweg: Kalium phosphoricum kann den Befindlichkeitszustand vor allem bei einer starken Schwächung, (bei großer Erschöpfung) sehr schnell verbessern. Es wird jedoch empfohlen, das Mittel über einen langen Zeitraum zu nehmen. Grundsätzlich ist dieser Mineralstoff im Körper am Aufbau von Zellen beteiligt. Insbesondere beugt er dem Muskelschwund vor, indem die Muskulatur aufgebaut wird. Noch wichtiger ist jedoch die Funktion das lebenswichtige Lecithin zu bilden. Dies kommt im Blut (roten Blutkörperchen) und vor allem in den grauen und weißen Zellen des Gehirns vor. Ein Mangel an Kalium phosphoricum ist mit einer größeren Betriebsstörung des Organismus gleichzusetzen. Nichts will mehr so richtig funktionieren. Es ist als sei der Akku einfach leer.

Heute sind die ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 in aller Munde. Genau hierzu wird der Mineralstoff Nr. 5 auch benötigt, er trägt mit zu einer funktionsfähigen Hülle der Zelle bei, die so genannte Biomembrane. Damit die ungesättigten, essentiellen Fettsäuren auch problemlos verstoffwechselt werden können, muss eine hohe Durchlässigkeit der Zellmembran gegeben sein. Nur so kann die wichtige Hirnnahrung von den grauen Zellen aufgenommen werden. Gleiches gilt für das sauber halten der Zelle. Auch der Müll lässt sich viel besser durch gut „geschmierte” Türen abtransportieren. Aus diesem Grund wird häufig zur Verabreichung von Schüßler-Salz Nr. 5 auch noch die Einnahme von Lecithin verordnet, welches die Biomembran der Zellen nährt.

Das Wirkungsspektrum von Kalium phosphoricum ist groß. Es hilft bei Nervosität, Melancholie, Schlafbeschwerden und auch bei gestressten Schülern, die so überhaupt keine Lust mehr auf Lernen haben.
Genauso passend ist es aber auch bei Gedächtnisstörungen und bei Vergesslichkeit. Grundsätzlich ist bei allen Beschwerden, die nervlich bedingt auftreten durchaus an Kalium phosphoricum zu denken. So lassen sich beispielsweise auch nervöse Herzbeschwerden damit lindern.

Da ist doch was faul

Sehr bezeichnend für Kalium phosphoricum ist das Wörtchen „faul”. Wenn man sich dieses Wort in seiner ganzen Tragweite bewusst macht, hat man schon einen großen Teil der Wirksamkeit erfasst. Die psychische „Faulheit” (das ist keine Wertung sondern nur ein Symptom) haben wir bereits als Hauptproblematik in Form von chronischer Müdigkeit und Erschöpfung erkannt. An Kalium phosphoricum ist aber auch zu denken, wenn es zu übelriechenden und fauligen Ausscheidungen oder Absonderungen kommt. Auch hier ist etwas faul, nämlich die Stoffwechselprozesse, die, wenn sie zu lange dauern, eben einfach faulig riechen.
Dass die Antriebsschwäche bei hohem Fieber fehlt, ist dagegen nur allzu menschlich, dennoch kann auch hier das Schüßler-SalzNr. 5 gute Dienste leisten. Aber Vorsicht! Bei wirklich hohem Fieber sollten Sie einen Therapeuten um Rat fragen. Kalium phosphoricum kann hier nur ergänzend verwendet werden.

Für die äußerlich Anwendung von Kalium phosphoricum als Salbe eignen sich folgende Problembereiche: Behandlung von Wunden die nicht heilen wollen, bei Geschwüren und bei Beschwerden, die durch Überlastung des Bewegungsapparats entstanden sind, wie z.B. bei einem Tennisarm.

Nr. 5 Kalium phosphoricum

Andere Bezeichnungen: Kaliumphosphat, KH2 PO4, phosphorsaures Kalium
Aussehen: Weisses Pulver
Verabreichungsform: D6, D12, Tabl, Salbe,
Vorkommen im Körper: Gehirn- und Nervenzellen, Muskeln, Blut
Haupteinsatzgebiet: Antriebsschwäche, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, aber auch bei hohem Fieber. Hilft dem Organismus Abwehrkräfte zu mobilisieren
Physiognomie: Gesicht wie mit Asche bestäubt, insbesondere in den Augenwinkeln, der Oberlippe und dem Kinn. Teilnahmsloser, abwesender Blick, fast apathisch
Motto: Das Nervensalz der Biochemie

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