Es gibt eine Vielzahl von Schwingungen in der Natur. Einige dieser Schwingungen wie Schall, Licht und Wärme kann der Mensch über seine Sinne wahrnehmen.
Andere Schwingungen sind nur von bestimmten Tieren wahrnehmbar. Weitere Schwingungsarten sind Wechselstrom, Radiowellen sowie Röntgenstrahlung. Viele dieser Schwingungen sind heute mit technischen Messgeräten messbar. Diese Messgeräte können jedoch jeweils nur ein schmales Wellenspektrum messen, bei Wellenlängen mit ausreichender Intensität. Messgeräte für sehr schwaches Licht werden erst entwickelt.
Wir setzen uns im Alltag überall Schwingungen aller Art aus, zum Beispiel wenn wir Musik hören oder auf einer Schaukel sitzen. Wenn Sie eine Stimmgabel anschlagen und eine zweite, auf den gleichen Ton gestimmte in deren Nähe bringen, gerät auch diese in Schwingung. Schwingungen sind überall, beispielsweise schwingen die Atome in einem Kristallgitter um eine Gleichgewichtslage. Sogar die Änderung der Jahreszeiten, die Drehung der Erde, der Herzschlag oder die Bewegung der Blätter im Wind sind letztlich Schwingungen. Medizinisch wird dieses Wissen zum Beispiel beim Erstellen eines EEG oder EKG genutzt. Hier werden die Schwingungen der Organe gemessen, um Krankheiten zu erkennen. In der Physik wird Schwingung als Energieumwandlung zwischen zwei Energieformen definiert. Bekanntlich besteht jede Materie aus Energie - also ist Schwingung auch die Grundform allen Lebens.
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