El Alto Stadt

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… El Alto, eine Stadt die Hilfe braucht

Die Bevölkerung von El Alto, die nur wenige Kilometer von der Bolivianischen Hauptstadt La Paz entfernt liegt, leidet unter katastrophalen Bedingungen.

Die Bevölkerung von El Alto, die nur wenige Kilometer von der Bolivianischen Hauptstadt La Paz entfernt liegt, leidet unter katastrophalen Bedingungen. Die Kirche ist gefordert, sich weiterreichenden Themen als nur dem religiösen Leben und der religiösen Erziehung anzunehmen, auch wenn dies eigentlich Sache des Staates wäre. Vor 27 Jahren kam der Rosenheimer Pater Sebastian Obermaier nach El Alto. Damals gab es nur vereinzelt Wasserleitungen, keinen Strom und kaum medizinische Versorgung. Das Angebot von Kindergärten und Schulen war äußerst gering.

Einrichtungen wie Spielplätze oder Gemeinschaftsräume waren nicht vorhanden. Pater Obermaier änderte dies. Mit finanzieller Unterstützung aus der Heimat baute er die Pfarrei „Cuerpo de Cristo“ auf, zu der im Laufe der Jahre immer mehr Kindergärten, Schulen, Kirchen und Arztstationen zählten.

Neben seiner Missionarstätigkeit ist Pater Sebastian Initiator und Vorsitzender der Stiftung „Cuerpo de Cristo“. Diese ist staatlich anerkannt, gemeinnützig und somit ohne eigene finanzielle Mittel. Aufgrund ihrer langjährigen Arbeit genießt die Stiftung das Vertrauen der ländlichen Bevölkerung, der Bürger und Regierungsorgane.

2003 wählte die bolivianische Presse den Pater sogar zum „Mann des Jahres“. Im Jahr 2000 gründete der Pater innerhalb der Stiftung ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Armut in El Alto und Bolivien zu bekämpfen. Der Arbeitskreis kümmert sich um den Fortgang von Projekten, z. B. den Ausbau des Straßennetzes oder Verbesserung der Gesundheitsfürsorge und arbeitet neue Entwicklungspläne aus. Das Thema Bildung liegt dem Stiftungsteam besonders am Herzen, denn nur so können die Zukunftschancen der Indios in El Alto verbessert werden.

Neben der Gründung von kostenlosen Schulen versucht die Stiftung der Bevölkerung Wissen durch den eigenen Fernsehsender „Virgen de Copacabana“ zu vermitteln. „Wir arbeiten daran, den verschiedenen, privaten Kanälen der Sekten einen katholischen Fernsehsenderentgegenzusetzen, der 16 Stunden am Tag humanistische, religiöse und berufliche Bildung ausstrahlt, um so unseren ländlichen Einwanderern und der Bevölkerung in Stadt und Land zu helfen, die Armut zu überwinden“ erklärt der Padre.

Der erste Schritt zu einem „richtigen“ TV-Sender ist bereits getan: Ende 2004 wurde ein ausrangierter Lebensmitteltransporter mit modernen Geräten aufgerüstet und zu einem Übertragungswagen umfunktioniert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt leben im Sendegebiet 1,9 Millionen Menschen. Erreicht der Sender nur fünf Prozent dieser Bewohner, wären bereits 95.000 Zuschauer in diesen Bildungsprozess eingebunden. Noch in diesem Jahr soll der Kanal seine finanzielle Selbständigkeit erreichen.

Die bislang nicht gedeckten Ausgaben für 2005 betragen 65.000 Euro. Unterstützen auch Sie Pater Sebastian in seinem Anliegen, das Informationsnetz in El Alto weiter auszubauen:

Spendenkonto:
Hypo-Vereinsbank Rosenheim,
BLZ 711 200 77,
Konto 6210 109 682,
Betreff: Bolivienhilfe P. Sebastian Obermaier