Weniger Dreck einatmen? Gesündeste Geschwindigkeit (laut Forschung)

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Sie legen Wert auf Bewegung an der frischen Luft? Doch wenn diese Luft aus Bremsstaub, Reifenabrieb, Abgaspartikeln und Straßendreck besteht, werden Sie es sich zweimal überlegen, ob Sie sich heute auf das Rad schwingen, einen Spaziergang machen oder Ihre Laufrunde absolvieren.

Und wenn das Wetter noch mitspielt („Inversionswetterlage“), kann es dazu kommen, dass Sie in der Smog-Wolke eingekapselt werden.  Das führt dann zur üblichen „Feinstaub-Alarm-Zeit“ am Jahresanfang, da die Grenzwerte wochenlang überschritten werden.

Für das restliche Jahr, redet dann keiner mehr über den Feinstaub, obwohl laut WHO, der Feinstaub Ihr Leben um 10 Monate verkürzt und auch die Grenzwerte nicht ausreichend schützen.

Doch Sie wollen Ihr Leben durch mehr Bewegung verlängern und nicht verkürzen.

Regelmäßiger Sport stärkt zwar Ihr Herz und hilft Ihnen Ihr Gewicht zu halten, aber Sie atmen dann auch mehr Luft ein. Das kann problematische werden, wenn Sie regelmäßig an einer stark befahrenen Straße spazieren gehen oder Radfahren.

Aber wenn Sie ein begeisterter Outdoor Sportler sind, hat die Forschung dennoch für Sie einen Trick, wie Sie die Feinstaub-Schäden in Grenzen halten:

Hilft eine Atemschutzmaske?

In Peking läuft jeder damit herum und Sie haben sicher schon den einen oder anderen Asiaten mit einer solchen Maske in Deutschland gesehen. Es gibt diese Masken auch schon in modischem Design.

Aber bei Feinstaub gilt: je kleiner die Teilchen, desto größer die schädigenden Wirkung. Denn grobe Partikel werden in Nase und Hals herausgefiltert, aber die feinsten Partikel können über die Lungenbläschen direkt ins Blut gelangen, und Schäden an Gefäßen an Herz und Hirn verursachen.

Das kann zu Herz-Kreislauf, Atemwegsproblemen und Entzündungen im Körper führen, die Bronchitis auslösen können.

Und diese kleinen Teilchen sind schlecht durch Masken filterbar. Selbst bei Spezialmasken gibt es noch keine verlässlichen Daten, dass diese ausreichend schützen.

In folgender Abbildung sehen Sie links wie tief die Partikel je nach Größe in Ihren Körper eindringen und rechts einen Größenvergleich der Partikel, damit Sie eine Vorstellung bekommen:

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Können Sie dem Feinstaub „davon laufen“?

Nicht wirklich. Denn „wer joggt nimmt das bis zu 200-fache an belasteter Luft auf.“ Sagt der Chefarzt und Spezialist für Atemwegserkrankungen am Klinikum Nürnberg.

Wenn Sie schneller laufen oder Fahrrad fahren, sind Sie zwar bei gleicher Strecke nicht so lange dem Feinstaub ausgesetzt, atmen aber wegen der höheren Belastung auch mehr Luft ein.

Sie können dem Feinstaub also nicht davon laufen, aber Forscher haben die gesündeste Geschwindigkeit für maximalen Trainingseffekt und minimaler Feinstaubbelastung im September 2016 bestimmt:

Sie sollten mit Ihrem Fahrrad auf flachen und Stadtstraßen zwischen 12 und 20 km/h fahren. Für Spaziergänger oder „Walker“ ist die gesündeste Geschwindigkeit 4 km/h. Wenn Sie sich daran halten, minimieren Sie Ihre Feinstaubeinatmung wobei gleichzeitig Ihr Training noch einen positiven Effekt auf Ihren Körper hat.

Vorsicht: Auch wenn Sie nur 10 km/h schneller als die optimale Geschwindigkeit fahren, atmen Sie deutlich mehr Schadluft ein.

Am besten ist es natürlich wenn Sie körperliche Anstrengung an stark befahrenen Straßen vermeiden. Heben Sie sich Ihre Sprints für Gebiete in Waldnähe außerhalb des Stadtgebiets auf.

[BONUS] Gratis Feinstaub Checkliste: Laden Sie die gratis Checkliste „15 wirkungsvolle Maßnahmen, um das Verhalten des Feinstaubes in Ihrer Wohnung zu verändern. Klicken Sie hier und starten Sie den Download Ihrer kostenlosen Checkliste.


Was ist wenn in Ihrer Stadt Feinstaub-Alarm ist?

Am besten Sie sehen Sie sich bevor Sie Ihre Joggingschuhe anziehen die Vorhersage der Luftqualität in Ihrer Region bzw. die Feinstaubprognose an. Das können Sie hier: wetteronline.de/ozon-feinstaub

Wenn eine Smog-Wolke in Ihre Richtung kommt, machen Sie Ihr Training (falls Sie es nicht ausfallen lassen wollen) am frühen Morgen, da dann die Smog Level in der Regel am niedrigsten sind.

Halten Sie den Tag über Ihre Fenster geschlossen und vermeiden Sie intensive Outdoor Aktivitäten. Falls möglich, lassen Sie Ihr Auto stehen und nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, damit Sie nicht noch zur Smog-Wolke beitragen.

Lassen Sie aber geringen Smog nicht als Ausrede gelten, Ihr Workout ausfallen zu lassen.

Wussten Sie, dass die Feinstaubbelastung in Innenräumen oft doppelt so hoch ist als die auf der Straße?

Das fand der deutsche Allergie- und Asthma Bund bei einer Studie heraus. Und es gibt für Drinnen auch keine Grenzwerte. Außerdem führt der Elektrosmog in der Wohnung dazu, dass der Feinstaub länger in der Atemluft bleibt.

Wenn Sie nach Ihrem Spaziergang, Lauf oder Ihrer Radtour Ihre Haustür öffnen, atmen Sie das ein. Aber es gibt eine Möglichkeit die Feinstaubbelastung – vor allem der kleinsten und schädlichsten Partikel – in Ihren Wohn- und Schlafzimmern zu minimieren.

Wie? Sie installieren memon.

„Der Feinstaub sinkt dann viel schneller zu Boden und zieht dabei die allergefährlichsten, sonst immer frei herumschwebenden Feinstäube mit sich herab.“ Schreibt der Feinstaubexperte Dr. Friedhelm Schneider in seinem Buch Fein[d]staub.

Wie genau geht das? Das erfahren Sie in diesem kurzen Interview mit Dr. Schneider (nur 4 Min):


Weitere Quellen:

http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/15568318.2016.1238984?scroll=top&needAccess=true

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/feinstaub-wie-die-mikropartikel-bronchitis-schlaganfall-oder-krebs-ausloesen-koennen_id_6541660.html

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/feinstaub-who-haelt-eu-grenzwerte-fuer-viel-zu-hoch-a-440992.html

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Helfen-Atemschutzmasken-bei-Smog-article14712006.html

Deutscher Allergie- und Asthmabund: Studie zur Feinstaubbelastung im Innenraum (2005)

Bild Größenvergleich Feinstaub: http://www.micronairblue.com/de/feinstaubbelastung-kfz-innenraumfilter/

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