Blattstruktur - Chlorophyll

Die Vorteile von Chlorophyll – Teil 2

chrorophyll-2Chlorophyll hilft auch bei einem Magnesiummangel

Nicht nur der Eisenhaushalt wird reguliert, selbst bei einem Magnesiummangel hilft Chlorophyll. Der Magnesiummangel ist ein weit verbreitetes Phänomen. Vorwiegend tritt ein Mangel an Magnesium auf Grund von falscher Ernährung auf. Zu viele fette Speisen oder die falsche Ernährung sind ein Grund, weshalb der Haushalt in ein Ungleichgewicht fällt. Abhilfe schafft Chlorophyll. Magnesium sorgt nicht nur für ein gesundes Gehirn, sondern ist auch lebensnotwendig für die bestehende Funktion der Muskeln. Selbst das Nervensystem ist auf Magnesium angewiesen. Des Weiteren enthalten grüne Lebensmittel weitere Mikronährstoffe wie Vitamin A, C sowie K, das Vitamin B6 sowie Calcium, Kalium und auch Kupfer sowie Folsäure.

Ein Wunderstoff

Viele grüne Lebensmittel beinhalten Phytonährstoffe. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die wichtige Spurenelemente in sich tragen. Lieferanten dieser Phytonährstoffe sind unter anderem Brokkoli, Kohl aber auch Senf. Diese Lebensmittel beinhalten auch Isothiocyanta sowie Sulforaphan. Diese Kombination sorgt auch dafür, dass die wichtigsten Nährstoffe vorhanden sind und ein wahres „Superfood“ entsteht. Sulforaphan wird zur Entgiftung des Körpers eingesetzt. Vorwiegend hilft Sulforaphan bei der Entgiftung der Leber, sorgt aber auch für eine Neutralisierung von krebserregenden Zellen. Ein wahrer Magnesiumlieferant ist etwa Spinat. Spinat beinhaltet aber auch Antioxidantien Lutein oder auch Chlorophyll sowie Zeaxanthin. Diese Kombination sorgt für eine gute Sehschärfe. Lieferanten für Jod oder Fucoidane sind unter anderem das Meeresgemüse, das ebenfalls in die Kategorie „Superfood“ fällt. Meeresgemüse wirkt unter anderem antibakteriell, schützt vor Viren, stärkt das Immunsystem und hat eine blutverdünnende Wirkung. Viele Studien belegen, dass diese Kombination vor allem hilfreich gegen Herpes, den Helicobacter pylori-Infekt sowie HIV ist. Ebenfalls wird die Kombination gerne bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Chlorella und Spirulina, Mikroalgen, weisen relativ viel Phyocacyanin sowie Phycoerythrin auf. Diese Wirkstoffe haben den Vorteil, dass sie stark antioxidativ wirken. Das bedeutet, dass sie freie Radikale abfangen und eine Cholesterinablagerung (die Lipidoxidation) blockieren. Phycocyanin kann mit einigen Rheumamitteln verglichen werden. Der Wirkstoff hemmt die Cyclooxygenase-2 Enzyme (COX-2). Diese verursachen die bekannten und schmerzhaften Entzündungen bei Rheuma. Des Weiteren sorgt die Substanz auch für eine Linderung und Vorbeugung gegen Leberentzündungen sowie Arthritis. „Go Green“ ist somit eine Lebenseinstellung, die nach wenigen Wochen bereits den Körper in ein Wohlgefühl sinken lässt.

Der Alltag mit Chlorophyll

Der perfekte Salat ist tiefgrün. Dazu kann man alle Kohlarten, Kräuter wie Dill, Schnittlauch sowie Petersilie, Spinat oder auch Staudensellerie verwenden. Auch Wildgemüse wie Sauerampfer, Wegerich oder Löwenzahn bieten sich hier vorzüglich an. Ebenfalls sollte eine Mahlzeit am Tag durch einen großen grünen Smoothie ersetzt werden. Dazu ist es von Vorteil, wenn grünes Gemüse oder auch Weizengras entsaftet und getrunken wird.

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