Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben.

Unser Wasser

Die Quelle des Lebens

Lebensquell Wasser – ohne dieses kostbare Nass wäre jegliches Leben undenkbar. Nur der „Blaue Planet“ Erde ist als einziger im Sonnensystem damit bedeckt. Nur hier erleben wir solch eine wunderbare Wechselwirkung zwischen den Elementen. Umso wichtiger, achtsam und verantwortungsvoll mit dieser wertvollen Ressource umzugehen.

„Für diejenigen, die die Erde aus dem Weltraum gesehen haben, und für die Hunderte und vielleicht Tausende, die es noch tun werden, verändert das Erlebnis sehr wahrscheinlich ihre Weltsicht. Die Dinge, die wir auf der Erde miteinander teilen, werden viel wertvoller als jene, die uns trennen.“

Diese berührenden Worte des amerikanischen Astronauten Donald Williams sind aktueller denn je. Von all den kostbaren Ressourcen, die die Erde für uns bereithält, ist Wasser wohl die kostbarste.

Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben: Ohne Wasser gäbe es keine Pflanzen, weder Tiere noch Menschen könnten überleben.

Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben: Ohne Wasser gäbe es keine Pflanzen, weder Tiere noch Menschen könnten überleben.

„Wasserwesen“ Mensch

Rund 70 % der Erdoberfläche besteht aus Meeren, Seen und Flüssen. Das Leben spendende Nass ist die Quelle aller Organismen. Besonders spannend: Das planetare Verhältnis Wasser zu fester Materie spiegelt sich auch in uns Menschen wieder. Auch wir bestehen zu rund 70 % aus Flüssigkeit und sind damit echte „Wasserwesen“. Kein Wunder, dass uns dieses Element soviel Wohlgefühl vermittelt! Wie herrlich, wenn sich in einem warmen Bad der ganze Körper entspannt, es im Kopf wieder ruhig und klar wird! Und welche Erfrischung, sich an einem heißen Sommertag in die Fluten zu stürzen und die Abkühlung zu genießen. Nicht erst seit Pfarrer Kneipp gilt Wasser als Allroundmittel gegen vielerlei Beschwerden. Schon in der Antike wurde die Badekultur hoch gehalten, schon die alten Römer und Griechen ließen es sich in ihren Thermen rundum gut gehen.

Die Aufgaben des Wassers im Körper

Neben dem äußeren Wohlgefühl erfüllt das Wasser seine wichtigste Funktion in der Ernährung. Ohne Wasser gäbe es keine Pflanzen, kein Tier könnte überleben und es gäbe keinerlei feste Nahrung für uns Menschen. Gesundes natürliches Wasser transportiert Nährstoff–e und Vitamine in unsere Zellen, versorgt sie mit Sauerstoff–, reguliert die Körpertemperatur und leitet Giftstoff–e aus.

Ein Wasserverlust von 20 Prozent führt unweigerlich zum Verdursten. Doch schon im Vorfeld werden die Körperfunktionen stark beeinträchtigt. Das Blut wird dickflüssiger, belastet somit das HerzKreislaufSystem, die Verdauung wird träge. Zu wenig Flüssigkeit schadet vor allem den Nieren, die neben den normalen Abfallprodukten eventuell auch noch Medikamente zu entsorgen haben. Wirklich kein schönes Szenario.

Durst als Zeichen des Mangels

Daher sollten wir es gar nicht erst so weit kommen lassen. Wenn wir warten, bis wir Durst verspüren, ist der Mangel schon eingetreten. Aber nicht einmal auf den Durst ist Verlass, da ihn der Körper in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel unter Stress, einfach unterdrückt. Leider trinken Erwachsene oft viel zu wenig. Entweder aus Gewohnheit und Unachtsamkeit oder weil mit steigendem Alter das Durstgefühl nachlässt.

Pro Tag verlieren wir durch Ausscheidungen und über die Haut rund 2,5 Liter Flüssigkeit. Diese Menge sollten gesunde Menschen auch wieder neu zu sich nehmen, und zwar gleichmäßig über den Tag verteilt. Denn unser Körper kann nur kleine Mengen verarbeiten, Trinken „auf Vorrat“ funktioniert nicht.

Erhalt der kostbarsten Ressource

Während wir gut und gerne 30 Tage ohne Nahrung auskommen, können wir nur bis zu 5 Tage ohne Wasser überleben. Trotzdem gehen wir speziell in der westlichen Welt extrem verschwenderisch damit um. Nur zwei Beispiele von vielen: Zur Herstellung einer Cola Dose werden 40 Liter Wasser verschwendet. Bis ein Mittelklassewagen vom Band läuft, sind 400.000 Liter Wasser aus der Leitung gelaufen. Wenn es so weiter geht, könnte es eines Tages passieren, dass wir uns selbst „das Wasser abgraben“. Doch zum Glück gibt es eine ganze Menge, was jeder Einzelne tun kann, damit es gar nicht erst soweit kommt:

  • Bewusster und verantwortlicher mit dem eigenen Wasserverbrauch sowie mit dem Abwasser umzugehen, ist eine Variante.
  • Eine weitere: Das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen und Produkte auch aufgrund einer Ressourcen schonenden Herstellung auswählen.
  • Oder: Hilfsprojekte im Bereich der weltweiten Trinkwasserversorgung unterstützen.
  • Oder: Stellung beziehen und sich bei Initiativen gegen die Trinkwasserprivatisierung einbringen.
  • Auch sehr e–ektiv: Vom Mineralwasser in Flaschen auf Leitungswasser umsteigen. So wird eine Unmenge Wasser eingespart, die sonst zur Herstellung und Reinigung der Flaschen verbraucht würde. Vom Kraftsto–verbrauch für den Transport ganz zu schweigen.

 

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