Stress bei Strahlung? Chronischen Entzündungen vorbeugen

Smartphone, Laptop, Bluetooth-Kopfhörer, Mobilfunk- und WLAN-Strahlung, 5G: Es ist heutzutage fast unmöglich geworden, sich elektromagnetischer Strahlung zu entziehen – und das, obwohl unzählige Studien gesundheitliche Schäden belegen.

Sie sind elektrosensibel. Jeder Mensch ist es. Elektromagnetische Strahlung wirkt sich immer auf Ihre biologischen Prozesse aus, auch wenn Sie nichts spüren. Zum einen stresst diese Strahlung Ihre Zellen und zum anderen bildet sie mit anderen Umweltgiften einen gesundheitsschädlichen Cocktail für Ihren Körper.

Wie kommt es zu Strahlungs-Stress in den Zellen?

In seinem Buch Meditieren heilt schreibt der Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf: „Jede der Billionen Zellen in unserem Körper ist angewiesen auf eine mehr oder weniger konstante Zellspannung.“ Zellen „funken“ u.a. über Frequenzen im Mikrowellenbereich und gerade in diesem Frequenzbereich strahlt der Mobilfunk, WLAN & Co wesentlich stärker, als es unsere Zellen von der natürlichen Umgebung gewohnt sind.

Das führt zu Zellstress, der im Körper Entzündungen auslöst, da mehr freie Radikale im Körper vorhanden sind, als neutralisiert werden können. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, die Entwicklung von Krebs und eine Beschleunigung des Alterungsprozesses, können die Folge sein. Zellbiologe Dr. Bruce Lipton erklärt in diesem kurzen Video welchen Einfluss Elektrosmog auf die menschlichen Zellen haben kann:

Warum schützen Grenzwerte die Zellen nicht?

Immer, wenn eine Diskussion über gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk oder WLAn-Strahlung entbrennt, hört man von Politik und Industrie immer wieder folgenden Satz: Solange die im 26. BImSchV (Bundesimmissionsschutz Verordung) festgelegten Grenzwerte eingehalten werden, bestehen keine Gesundheitsgefahren. Aber stimmt das wirklich?

Um das zu beantworten, muss man zunächst folgendes wissen: Bei der Mobilfunkstrahlung unterscheidet man zwischen zwei Wirkungen: Thermischen und nicht-thermischen. Der thermische Effekt bezieht sich auf die Erwärmung des biologischen Systems – also die Gewebe-Erwärmung durch die Strahleneinwirkung. Vor mehr als 20 Jahren wurde in Bezug auf Mobilfunkstrahlung die These aufgestellt, dass elektromagnetische Strahlung nur dann gefährlich ist, wenn Sie unser Gewebe um mehr als ein Grad zusätzlich erwärmen. Sämtliche Studien, die gesundheitliche Schädigungen auf der Zellebene nachweisen, werden komplett ignoriert!

Denn: Entscheidend ist tatsächlich die nicht-thermische Wirkung elektromagnetischer Strahlung, also die unmittelbare Wirkung des eingestrahlten Wechselfeldes auf die Moleküle der Zellen. Dass es gesundheitsgefährdende nicht-thermische Wirkungen gibt, belegen inzwischen unzählige Forschungsergebnisse – aufrufbar unter anderem auf dem EMF-Portal der Bundesregierung.

Der aktuelle gesetzliche Grenzwert für hochfrequente Strahlung liegt in Deutschland bei 10 Millionen Mikrowatt/m2. Unsere Zellen reagieren aber bereit bei einem Wert von 0,0027 Mikrowatt/m2 negativ auf Strahlenbelastung! 2015 kam eine ukrainische Forschergruppe ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Mobilfunk die Zellen weit unter den Grenzwerten schädigt. Das umfangreiche Review der Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko am Kiewer Institut für experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie ergab, dass in 93 von 100 verfügbaren Studien Mobilfunkstrahlung zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch die Überproduktion von freien Radikalen führt. Ein „unerwartet starker nicht-thermischen Charakter bei den biologischen Wirkungen“ sei nachgewiesen, schreiben die Autoren.

Übrigens: Dass auch die thermischen Grenzwerte uns nicht umfassend schützen, zeigte der französische Arzt Marc Arazi in dem Mobilfunk-Skandal Phonegate auf.

Wie setzt Handystrahlung Umweltgifte in Ihrem Körper frei?

Studien zeigen, dass durch Handystrahlung das Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen schneller in den Körper gelangt. Eine solche Quecksilberbelastung kann die Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion stark fördern.  Auch Alzheimer wird mit einer Quecksilberbelastung in Verbindung gebracht.

Abgesehen von dem Lösen von Quecksilber aus Amalgamfüllungen, zeigen Studien, dass die Handynutzung auch bei wenig Telefonieren zu einer Veränderung das TSH-Spiegels (TSH Hormon zeigt an wenn der Level vom Schilddrüsenhormon aus dem Gleichgewicht gerät) führt und dadurch eine weitere Voraussetzung für eine Schilddrüsenfehlfunktion schaffen kann.

Wenn das Immunsystem durch elektromagnetische Strahlung vorbelastet ist und der Körper noch mit Umweltgiften wie Blei, Cadmium und Quecksilber kämpfen muss, fördert das die Bildung von Krankheiten. Mittlerweile sind viele Häuser mit zahlreichen drahtlosen Geräten ausgestattet. Der WLAN-Router gehört schon mehr oder weniger zur Standard-Ausstattung in jedem Haushalt. Dazu kommen Smartphone, Laptop, Tablet und weitere Geräte wie Funk-Tastaturen- oder -Mäuse, Alexa, Spielekonsolen, Fernseher, kabellose Kopfhörer usw. die alle WLAN-, Mobilfunk- oder Bluetooth-Strahlung nutzen.

Was können Sie tun, wenn Ihr Arzt nichts von Strahlung als mögliche Ursache für Ihre Beschwerden hören will?

Wenn Sie mit unspezifischen Symptomen, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, usw., zum Arzt gehen, kann es sein, dass er Ihnen bereits einen DECT- oder WLAN Verzicht als Maßnahme zur Besserung verschreibt. Das kommt aber eher selten vor, da viele Ärzte in diesem Thema noch nicht ausreichend geschult sind.

Aber wegen zunehmenden Diagnosen von „Elektrohypersensibilität“ wurde das Krankheitsbild zwischenzeitlich in die internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO aufgenommen. Die Europäische Akademie für Umweltmedizin hat zudem einen Leitfaden zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Beschwerden und Krankheiten, die auf negativen Auswirkungen elektromagnetische Strahlung zurückzuführen sind, veröffentlicht. Der Inhalt dieses Leitfadens soll in Zukunft auch zum Standardwissen für die Ausbildung und tägliche Praxis von Ärzten werden.

Aber heutzutage ist es noch nicht einfach einen Arzt zu finden, der sich mit diesem Thema bereits beschäftigt hat. Falls Sie bei Ihrem Arzt auf taube Ohren stoßen oder dieser Ihnen einen Psychologen empfehlen will, sind Sie gut beraten einen Heilpraktiker aufzusuchen. Dieser wird in der Regel die Strahlungsbelastung in die Diagnose miteinbeziehen und Ihnen zuhören, wenn Sie ihm zum Beispiel von diesem Artikel erzählen.

Wie können Sie vermeiden, dass die Strahlung Ihre Zellen stresst?

Mit der negativen Auswirkung der elektromagnetischen Strahlung auf Ihren Körper ist es wie beim Zähneputzen: Das Loch im Zahn merken Sie oft erst, wenn es zu spät ist. Wenn Ihre Billionen von Zellen gestresst sind, braut sich da was zusammen, das Nährboden für chronische Krankheiten sein kann.

Deshalb gilt: Verzichten Sie auf Handystrahlung, WLAN und Co soweit es geht – einen guten Leitfaden bietet hierzu unsere kostenlose Checkliste mit 19 wirksamen Maßnahmen zur Reduzierung von Elektrosmog. Die memon Technologie bietet Ihnen und Ihren Lieben zusätzlich Schutz vor den negativen Auswirkungen von Elektrosmog – inklusive dem neuen Mobilfunk-Standard 5G: Beispielsweise mit unserem memonizerCOMBI und dem memonizerWLAN für ihr Zuhause oder dem memonizerMOBILE für ihr Smartphone.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne bei einem unverbindlichen Gespräch.


Weitere Quellen:

ghezzo.at/elektrosmog-schattenseite-des-digitalisierungshypes

Zellen im Strahlenstress: Paracelsus-Magazin 02-2017, S. 18-22

Funk R et al. (2006). Effects of electromagnetic fields on cells: physiological and therapeutical approaches and molecular mechanisms of interaction. A review. In: Cells Tissues Organs 182 (2), 59-78; Funk R et al. (2009).

Diagnose Funk: Mobilfunkstrahlung weit unterhalb der Grenzwerte führt zu oxidativem Stress in Zellen

Wikipedia: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme

Zentrum der Gesundheit: Quecksilber: Ursache für Schilddrüsenüberfunktion?

Meditation heilt von Harald Banzhaf und Stefan Schmidt


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