Schneller einschlafen? Dann vermeiden Sie diese 6 Störquellen

Sie liegen im Bett und wälzen sich von einer Seite auf die nächste. Dann schauen Sie auf die Uhr und in ein paar Stunden müssen Sie schon wieder aufstehen. Sie fragen sich warum es Ihnen heute so schwer fällt einzuschlafen…

Die obige, frustrierende Situation entsteht oft, wenn Sie vor dem Schlafengehen diese Störquellen nicht vermeiden:

1. Abendessen zu süß, scharf oder zu roh

Bestimmte Speisen halten Ihren Körper wach. Rohkost ist schwer verdaulich und kann vor allem wenn Sie nicht ausführlich kauen, zu Unwohlsein und Schlaflosigkeit führen.

Scharfe Speisen heizen den Körper von innen auf. Ein aufgeheizter Körper kann nicht schlafen.

Der Zucker in süßem Essen führt zu Blutzuckerschwankungen. Der Spiegel steigt zunächst, was aufputscht und das Einschlafen erschweren kann. Ein oder zwei Stunden später fällt der Blutzuckerspiegel plötzlich ab, was dazu führen kann, dass Sie aufwachen.

Essen Sie in den Stunden vor dem Zubettgehen also besser weniger Süßes oder andere Speisen, die ähnlich schnell wie Zucker den Blutzuckerspiegel beeinflussen, wie z. B. Weißmehlspeisen, Honig, Ahornsirup, Obst aus der Dose, Kekse, Cornflakes, Marmelade, Kakaogetränke, Puffreis, Popcorn etc.

2. Zu viel Koffein oder Alkohol

Koffein hält Ihren Körper wach. Trinken Sie zu viel davon, kann es sein, dass Sie bis tief in die Nacht hellwach auf den Schlaf warten.

Natürlich gibt es auch Menschen, die trotz Kaffee am Abend noch wunderbar einschlafen können. Koffeinempfindliche sollten aber besser sechs Stunden vor dem Schlafengehen nichts koffeinhaltiges mehr trinken.

Hilft ein Gläschen Rotwein beim Einschlafen? Das kann durchaus beim “Abschalten” helfen. Aber nur wenn es bei dem einem Glas bleibt. Sonst kann es passieren, dass Sie mitten in der Nacht aufwachen und nicht mehr einschlafen können. Denn Alkohol – einmal im Blut angelangt – stimuliert das Gehirn und hemmt damit den Schlaf.

3. Unregelmäßige Schlafenszeiten

Wenn Sie jeden Tag zu einer anderen Zeit ins Bett gehen, wird es Ihrem Körper schwer fallen in den Schlafmodus zu schalten.

Dazu ist es wichtig, dass Sie ungefähr die optimale Dauer Ihres Schlafes kennen.

Es gibt Menschen, die brauchen nur 6 Stunden Schlaf. Aber selbst 9 Stunden sind bei manchen nötig, um erfrischt und erholt am Morgen aufzuwachen. Wahrscheinlich liegt Ihre optimale Schlafenszeit irgendwo dazwischen.

Die Faustregel ist: Wenn Sie aufwachen ohne durch irgendetwas aufgeweckt zu werden und sich erholt fühlen, dann haben Sie genug geschlafen.

Ist Ihre optimale Schlafenszeit 7,5 Stunden, dann zählen Sie etwa 8 Stunden (7,5 + halbe Stunde fürs Einschlafen) von der Uhrzeit zu der Sie aufstehen müssen, zurück.

Dann gehen Sie jeden Tag zu dieser Uhrzeit ins Bett.

4. Gedanken halten wach

Sie liegen gemütlich in Ihrem Bett und Ihr Körper ist bereit für den Schlaf, aber Ihr Kopf ist es noch nicht. Was tun?

Beobachten Sie welche Gedanken Ihnen durch den Kopf gehen. Falls es Dinge sind, die Sie nicht vergessen wollen, schreiben Sie diese einfach auf. Bei Gedanken die um den vergangenen Tag kreisen, lassen Sie diese einfach los und haken Sie den Tag mental ab.

Liegen Sie im Bett, lenken Sie die Aufmerksamkeit auf Ihren Körper und “Scannen” Sie alle Körperteile nach Empfindungen. Damit nehmen Sie Ihrer Gedankenmaschine im Kopf den Wind aus den Segeln.

Vermeiden Sie auch etwa eine Stunde vor Ihrer Bettzeit Aktivitäten, die Gedanken anregen, wie z.B. Nachrichten oder Emails checken.

5. Zu viel Display-Licht von Laptop, Tablet und Smartphones

Sie scrollen oder spielen gerne vor dem Einschlafen noch etwas auf Ihrem Smartphone oder Tablet? Das kann zu Problemen beim Einschlafen führen.

Denn der blaue Anteil des künstlichen Lichts dieser Geräte stört die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Ohne dieses Hormon tun Sie sich schwer beim Einschlafen.

Das blaue Licht stört dadurch Ihre innere Uhr. Als Folge, schlafen Sie später ein und wachen früher, müder auf.

Vermeiden Sie die Nutzung von diesen Geräten bis zu einer Stunde vor der Schlafenszeit und am besten platzieren Sie diese außerhalb des Schlafzimmers, damit Sie nicht der Versuchung unterliegen.

[BONUS] Gratis PDF Checkliste: Laden Sie die gratis Checkliste „19 wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Elektrosmog und Handystrahlung “ jetzt herunter und gestalten Sie Ihr zu Hause so, dass Sie die negative Wirkung von Elektrosmog und Handystrahlung reduzieren. Klicken Sie hier und starten Sie den Download Ihrer kostenlosen Checkliste.

6. Störendes Umfeld und angenehmes Raumklima

Wenn Sie schneller einschlafen wollen, geht es immer um eine Sache: Schaffen Sie ein optimales Umfeld für Ihren Körper, damit dieser es einfach hat in den Schlaf zu finden.

Zu warm oder zu kalt sollte es nicht in Ihrem Schlafzimmer sein. Ideal sind in etwa 18°C. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie mit genügend frischer Raumluft einschlafen.

Also entweder noch einmal vor dem Bettgehen alles gut Lüften, oder falls möglich, mit gekipptem Fenster schlafen.

Schützen Sie sich vor den negativen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung. Nicht sichtbar ist diese Belastung in unserem modernen Leben immer da. Gerade am Schlafplatz ist es wichtig zu regenerieren und sich zu erholen und sich entsprechend zu schützen.

Weiter Infos und Tipps zum Thema Schlaf finden Sie in der Ausgabe 41 unseres Lifestyle-Magazins “Natürlich Gesund”.


Weitere Quellen:

http://www.schlaf.de/was_ist_schlaf/1_40_wieviel_schlaf.php?navid=15
lenz-schlaf-projekte.de/den-schlaf-positiv-beeinflussen/
https://www.scientificamerican.com/article/q-a-why-is-blue-light-before-bedtime-bad-for-sleep
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/schlafstoerungen-durch-falsche-ernaehrung.html
http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/weltschlaftag-warum-schlechter-schlaf-schlimme-folgen-hat/13340490.html
https://media.memon.eu/pdf/NG-41-FINAL-2016korr-web.pdf

Gesellen Sie sich zu über 8,600 Abonnenten!

mit Facebook anmelden

Unsere Garantie: Ihre E-Mail Adresse wird niemals an Dritte weitergegeben und ausschließlich zum Versenden des Newsletters genutzt. Wir schicken  Ihnen auf keinen Fall Spam und Sie  können sich jederzeit vom Newsletter abmelden.