Ist Handystrahlung schädlich?

Bieten SAR-Werte ausreichend Schutz vor Elektrosmog?

Ist Handystrahlung schädlich?

Ist Handystrahlung schädlich?

Der SAR-Wert ist ein Maßstab zur Beurteilung der sogenannten „spezifischen Absorptionsrate“. Gemessen wird die Absorption (Aufnahme) von elektromagnetischen Feldern in Material oder Gewebe. Die SAR-Werte, die die Hersteller von Handys angeben, sollen es Nutzerinnen und Nutzern von Mobilfunk möglich machen, etwaige Langzeitrisiken für die Gesundheit durch Elektrosmog und Handystrahlung einzuschätzen. Je kleiner der Wert ist, desto weniger wird das Gewebe durch Strahlung bzw. Elektrosmog erwärmt. Doch bietet dies einen verlässlichen Schutz vor Elektrosmog und seinen Folgen?

Was sind SAR-Werte?

Die Messeinheit des SAR-Wertes ist Watt pro Kilogramm (W/kg). Als Grenzwert bei Strahlung, die den ganzen Körper betrifft, gilt: maximal 0,08 W/kg. Bei Bestrahlung eines Teils des Körpers liegt der Wert bei maximal 2 W/kg. Letzteres ist zum Beispiel bei der Bestrahlung des Kopfes relevant, wenn man mit dem Handy telefoniert. Früher wurden die SAR-Werte uneinheitlich gemessen, was zu unzuverlässigen Messergebnissen führte. Im Jahre 2001 hat man im Rahmen einer europäischen Norm das Messverfahren genau festgelegt.

Der SAR-Wert – ein verlässlicher Grenzwert?

Es ist irreführend, den SAR-Wert als Grenzwert zu bezeichnen. Dies erweckt nämlich den Eindruck, die SAR-Werte würden einen verordneten Schutz und eine uneingeschränkte Sicherheit vor Handystrahlung bieten. So werden die SAR-Werte zu einem Argument beim Verkaufen von Artikeln im Bereich Kommunikationsfunk. Aber das Einhalten bzw. Unterschreiten der „Grenzwerte“ ist keine Garantie dafür, dass Langzeitrisiken von Elektrosmog nicht eintreffen und keine durch Strahlung bedingten Erkrankungen auftreten. Außerdem müssen die Hersteller von Mobilfunk die Grenzwerte nicht verbindlich einhalten, sodass der Schutz gar nicht zwangsläufig greifen muss. Berichte und Untersuchungen zeigen, dass Mobiltelefone oft über einem SAR-Wert von 2 W/kg liegen. Außerdem gelten SAR-Werte von über 1 W/kg unter Fachleuten bereits als hoch und riskant.

Kritik am SAR-Wert

Es gibt aber noch weitere berechtigte Kritikpunkte am Konzept der SAR-Werte. Denn der SAR-Wert bemisst die Erwärmung des menschlichen Gewebes, die von der Hochfrequenzstrahlung hervorgerufen wird. Es soll gewährleistet sein, dass die Gewebeerwärmung bei einem SAR-Wert von 2 W/kg nicht über 1 Grad liegt. Bedenklich dabei ist, dass die Messung an einem Dummy durchgeführt wird, der gefüllt ist mit einer künstlichen Gelmasse. Und zwar 6 Minuten lang. Schlecht durchblutete Gewebeteile des menschlichen Körpers aber könnten viel länger von Temperaturschwankungen betroffen sein. Ferner gibt es keine Unterscheidungen der SAR-Werte nach Geschlecht, Alter oder Körpergewicht. Dabei weiß man, dass Kinder, ältere und kranke Menschen oft eine höhere Elektro-Sensibilität zeigen. Auch die Punkte des Körpers mit der stärksten Konzentration von Absorption („Hot-Spots“) werden bei den meisten Messungen nicht ausreichend erfasst. Dies betrifft z. B. die Gehirnschale oder andere Gewebegrenzen, die die Handystrahlung brechen oder beugen. Die meisten Mobilfunkgeräte berücksichtigen dies in ihren Tests nicht. Die menschlichen Organe sind unterschiedlich empfindlich gegenüber Temperatureinwirkungen. Auch gilt es anzumerken, dass die Bestimmung der sogenannten Mischtemperatur allein nicht erfasst, wie die einzelnen unterschiedlichen Moleküle Strahlung absorbieren.

Warum gilt bei den SAR-Werten die Temperatur als Maßstab?

Besonders wichtig: Die SAR-Werte beziehen sich auf die Erwärmung des Gewebes und sind von daher keine Aussage zu den Auswirkungen der Strahlung auf die Prozesse von Zellen in lebendigen Organismen. Das Hauptproblem mit dem Elektrosmog besteht ja überhaupt nicht in der Erwärmung, sondern in den Schäden, die die Strahlung im menschlichen Körper hervorrufen kann! Messen müsste man die Wirkungen der elektromagnetischen Felder auf die biologischen Vorgänge beim Menschen, nicht Temperaturschwankungen. Relevant ist hier z. B. die Wirkung der Strahlen auf die Blut-Hirn-Schranke, den Austausch von Ionen, die Teilung der Zelle (Wachstum) und ihre Energiegewinnung, die Gehirnströme u. v. m.. Es ist denkbar schwierig, eine Energieschwelle festzulegen, die Schäden an der Gesundheit durch die Strahlung beim Kommunikationsfunk ausschließt. Besonders Menschen mit erhöhter Elektro-Sensibilität reagieren empfindlich auf nichtthermische Strahlung. Die Wissenschaft beweist: Wenn Kinder mit dem Handy telefonieren, finden Veränderungen der Zellfunktionen des Gehirns statt. Es ist also irreführend, zu behaupten: wenig Erwärmung durch Strahlung, wenig Gefahr.

Der Schutz vor Handystrahlung: memonizerMOBILE

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