Radfahren

Vom Radfahren und Radwandern

Sonne, Frühling, Radeln. Es muss ja nicht gleich eine Tour de France sein! Der Weg ins Büro, zum Brötchen holen oder nach Feierabend, die kleine Runde um den Block: Nichts bringt Körper und Seele so in Schwung wie Radfahren. Die gleichmäßigen Bewegungen, die frische Luft, die meditative Stimmung beim Dahinfliegen, all das setzt Glücksbotenstoffe frei – ideale Vorraussetzung für die gute Laune danach.

Vorbildlich, so können die Kinder aktiv am Geschehen teilnehmen und den Gr0ßen beim Strampeln helfen

Vorbildlich, so können die Kinder aktiv am Geschehen teilnehmen und den Gr0ßen beim Strampeln helfen

Der Sommer steht vor der Tür und die Fahrräder hoffentlich parat. Fahrradfahren ist eine ideale Freizeitbeschäftigung, die nicht nur die Kondition schult, sondern auch das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr stärkt. Also gut Luft in die Reifen und los gehts. Wer es gut mit der Umwelt meint, lässt während der schönen sommerlichen Tage das Auto ganz stehen und steigt wo es geht auf das Fahrrad um. Mit solch guten Vorsätzen rücken Sie darüber hinaus dem Winterspeck mächtig auf die Pelle – und Sie werden sehen, Radfahren vermittelt Lebensqualität pur!

Kalorienbrenner

Radfahren erdet uns mit der Natur, kurbelt den Stoffwechsel nachhaltig an und verbrennt schon bei mäßiger Geschwindigkeit satte 300 bis 350 Kalorien pro Stunde. Radfahren ist zudem eine ideale Beschäftigung um Herz und Lungen zu trainieren. Treten Sie daher gerade während der sonnigen und warmen Jahreszeit öfter in die Pedale. Lieber mal mit dem Rad zum Brötchen holen oder ins Büro radeln, als im Stau zu stehen oder in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Auf diese Weise beugen Sie Herzerkrankungen effektiv vor. Regelmäßiges Radfahren vergrößert das Lungenvolumen und gibt uns nicht nur im übertragenen Sinne einen langen Atem. Selbstverständlich profitieren auch unsere Muskeln vom Radfahren. Der Bewegungsablauf beim Radfahren erfordert das Zusammenspiel unterschiedlichster Muskelpartien im Arm-, Schulter-, Rumpf-, und Nackenbereich. Egal, welche Bewegungen Sie auch durchführen, immer sind viele Muskeln daran beteiligt. Am meisten natürlich die Beinmuskulatur, was durchaus einen rein ästhetischen Nebeneffekt mit sich bringt: Was gibt’s denn schöneres als ranke Radlerbeine? Ein Vorteil gegenüber anderen Sportarten besteht darin, dass die Gelenke geschont werden, da das Körpergewicht vom Fahrrad getragen wird. Somit eignet sich das Radfahren gerade für die Menschen, die schon mehr oder weniger große Probleme mit der Gelenkschmiere haben oder übergewichtig sind.

Radwandern und Kinder

Wer mit Kindern auf Radtour gehen will, sollte sich im Klaren darüber sein, dass diese Touren eigene Gesetze haben. Kilometer fressen ist da genauso kontraproduktiv wie Kulturtripps. Attraktive Ziele sind dann Spielplätze, Eisdielen, Badeseen und Streichelzoos. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man reichlich Pausen einplanen. Das Tempo geben die Kinder vor. Ist man mit Kinder-Anhänger oder Trailer unterwegs, braucht man ein robustes Alltagsrad mit stabilen Komponenten und optimal funktionierenden Bremsen. Gewöhnungsbedürftig auf Gefällstrecken ist das „Schieben“ ungebremster Anhänger. Keine Carbon-Rennräder verwenden. Trailer sollten unbedingt dicht sein und eine einstellbare Blattfederung besitzen, die sich auf das Gewicht der Kinder angepassen lassen. UV-Schutz für Sonnentage und Fliegengitter sind ebenfalls unerlässlich.

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