Kühe in den Bayerischen Alpen

Neue Studie: Durch Handystrahlung verändert sich der pH-Wert im Blut von Kühen

Kühe in den Bayerischen AlpenNicht nur in Deutschland, sondern weltweit finden immer mehr Debatten über die gesundheitlichen Folgen von Elektrosmog statt. Auch in der Schweiz mehren sich die kritischen Stimmen, der allerdings Vertreter der Mobilfunkindustrie gegenüber stehen, die die Gefahren durch Mobilfunkstrahlung kaum oder gar nicht anerkennen. Hinzu kommt, dass das Mobilfunknetz in der Schweiz stark gefordert ist: Etwa 6000 der 15000 vorhandenen Mobilfunkantennen sind voll ausgelastet. Daher hat der schweizerische Bundesrat mehrere Möglichkeiten diskutiert, um das Mobilfunknetz zu verbessern und an den stetig wachsenden Bedarf anzupassen. So wird unter anderem in Erwägung gezogen, mehr Mobilfunkantennen zu installieren. Aber auch von einer Veränderung der Grenzwerte ist die Rede. Dann würde der Grenzwert für die gestattete Feldstärke verzweifacht. Man muss hinzufügen, dass die Grenzwerte aktuell in der Schweiz ca. 10 Mal tiefer sind als in Deutschland oder Österreich. Die Erhöhung würde eine Vervierfachung der Netzkapazität ermöglichen. Aber was bedeutet Handystrahlung eigentlich für Mensch und Tier? Eine neue tierärztliche Studie zeigt, dass auch der Organismus von Kühen mit negativen Auswirkungen des Elektrosmogs zu kämpfen hat. Das betrifft Landwirschaft mit Tierhaltung ungemein.

Die Strahlung von Mobilfunk und Handys wirkt sich gravierend auf den Organismus von Kühen aus – welche Konsequenzen hat das für den Menschen?

Der Frage, ob die Strahlung durch elektromagnetische Felder krank macht, gehen immer mehr Forscher nach. Viele dieser Untersuchungen finden in vivo, also am lebenden Objekt statt. Meist werden zu diesem Zwecke Tiere untersucht. Aus den Untersuchungsergebnissen lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die für den Tierschutz relevant sind. Oft sind die Ergebnisse aber auch für den Menschen interessant. Michael Hässig ist Veterinärmediziner am Tierspital der Universität Zürich. Seine Beobachtung: Elektromagnetische Strahlung wirkt sich auf den Organismus von Kühen aus, genauer auf den pH-Wert.

Das Studiendesign und die Studienergebnisse

Die wissenschaftliche Untersuchung bestand darin, dass 10 Kühe über einen längeren Zeitraum mit Handystrahlung bestrahlt wurden. Die Stärke der Handystrahlung lag in einem Bereich, wie man ihn in der Nähe von Sendeanlagen für den Mobilfunk findet. Das Blut der Tiere wurde vorher, nachher und einen Monat später im Labor untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend, denn die Strahlenexposition beeinflusste die Enzyme, die den pH-Wert regulieren. Die gemessenen Abweichungen lagen dabei um zehn Prozent der normalen Werte. Daraus lässt sich nicht gesichert herleiten, ob die Tiere krank werden oder weniger Milch geben. Allerdings ist bekannt, dass ein normaler pH-Wert für die Vorgänge des Stoffwechsels von elementarer Bedeutung ist. Ein gestörter pH-Wert ist also ein ernst zu nehmendes Alarmsignal. Eine weitere Studie Hässigs zeigt, dass Handystrahlung auch ungeborene Kälber schädigen kann. Wenn in der Nähe des Stalls, in dem sich eine trächtige Kuh befindet, ein Handymast steht, steigt die Gefahr erheblich, dass das Kalb an grauem Star leidet. Von 253 getesteten Kälbern hatten 79 leichten grauen Star und 9 schweren grauen Star.

Was bedeutet die Studie für den Menschen?

Die o. g. Phänomene stellen ein immer größeres Problem dar, besonders in einem relativ kleinen, hoch technisierten Land mit hoher Bevölkerungsdichte. Ob man die Forschungsergebnisse auch als Gefahr für den Menschen interpretieren kann? Dazu sagt Hässig: „Prinzipiell ja.“ Man muss zwar einschränkend sagen, dass Nutztiere meist ortgebundener auf engerem Raum leben als Menschen und Heimtiere, und der Strahlenexposition weniger gut ausweichen können. Aber wie sollen Menschen und Heimtiere einer Gefahr ausweichen, wenn sie sie (noch) nicht spüren, oder nicht wissen, dass ihre Beschwerden auf Elektrosmog zurückzuführen sind? Außerdem werden die strahlungsarmen Zonen immer kleiner und seltener. Yvonne Gilli ist Nationalrätin der Grünen und Mitglied im Verein „Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz“. Für sie steht fest, dass die Untersuchungsergebnisse von Hässig vergleichbare Resultate aus dem Humanbereich bestätigen. Kühen kann man keinen Placeboeffekt unterstellen, wie es oft bei Menschen geschieht. Dass man auch bei Menschen gesundheitliche Folgen von Elektrosmog festgestellt hat (z. B. Erbgutveränderungen, oxidative Prozesse in Zellen, hormonelle Veränderungen, veränderte Gehirnströme, Verschlechterung der Spermienqualität etc.), wird so bekräftigt. Benötigt werden nun Langzeitstudien. Die Entwicklung und Verbreitung der Mobilfunktechnik ist zurzeit noch schneller als die Forschung, die etwas hinterher hinkt. Hässig ist sich sicher, dass man die Regelung der Grenzwerte nicht lockern sollte. Schließlich sind die präzisen Auswirkungen dieser Technologie auf den Menschen und seine Gesundheit noch nicht abschließend erforscht. Die Swisscom als Vertreter der Mobilfunkindustrie sieht dies anders. Höhere Grenzwerte könnten, so ihr Sprecher Olaf Schulze, dazu führen, dass weniger neue Handymasten gebaut werden müssten. Auf wie viele dieser Antennen man dadurch verzichten könnte, könne er aber nicht einschätzen.

Schlussfolgerung

Daraus kann man den Schluss ziehen, dass eine Vermehrung der Strahlenbelastung für Mensch und Tier nicht hinnehmbar ist. Sie ist ein Signal in die falsche Richtung. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass man um einen ausreichenden Schutz vor Elektrosmog nicht herumkommt. Die Produkte von memon können hier einen erheblichen Beitrag leisten. Der memonizerCOMBI hilft in Innenräumen gegen die Gefahren durch Elektrosmog, Feinstaub, WLAN und andere Störzonen. Für unterwegs bietet sich z. B. der memonizerBODY oder der memonizerCAR an.

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