Junge Frau kann nicht einschlafen

Wenn die Nacht zur Qual wird: Schlafstörungen

Gesunder Schlaf?

Insomnie und Hypersomnie

Sie verderben uns die Nacht und die Laune und irgendwann auch die Gesundheit: Schlafstörungen. Nicht weniger als 88 verschiedene Formen grenzt die Schlafmedizin voneinander ab. So unterschiedlich diese Formen sind, so vielfältig ist auch die Palette der Störfaktoren eines gesunden Schlafes. Ihnen auf die Spur zu kommen und achtsamer mit der Umgebung zu sein, in der wir ein Drittel unseres Lebens zu verbringen, kann sich lohnen: Im Sinne eines entspannten, erholsamen Schlafes, der uns Lebensqualität und Leistungsfähigkeit (zurück-)bringt.

Gruppen von Schlafstörungen

Grundsätzlich gilt, dass eine oder auch mal mehrere Nächte mit schlechtem Schlaf nicht gleich als Schlafstörung gelten. Aus Sicht der Schlafmedizin liegt ein gestörter Schlaf als eigenständige Schlafstörung erst dann vor, wenn die Beeinträchtigung des Schlafes die Hauptbeschwerde darstellt und möglicherweise diese Schlafstörung andere physische oder psychische Störungen auslöst oder gar verschlimmert, so der Bundesverband Schlafapnoe und Schlafstörungen Deutschland BSD e.V. Er erklärt weiter: „Die häufigsten Schlafstörungen sind die Schlaflosigkeit (Insomnie) und die Schläfrigkeit am Tage (Hypersomnie). Dies sind eigenständige Erkrankungen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: Die Schlaflosigkeit muss mindestens dreimal pro Woche oder jede Nacht auftreten. Oder der Zustand der Schläfrigkeit am Tage muss über mindestens einen Monat lang regelmäßig gegeben sein und entweder einen spürbaren Leidensdruck verursachen oder sogar die soziale oder berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.“

Den Begriff der Insomnien präzisiert Dr. Ulrike Richter, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie im Ärztehaus Harlaching, im Internetauftritt des Ärztehauses. Sie erklärt, der medizinische Überbegriff für Ein- und Durchschlafstörungen laute Insomnien. „Einschlafstörungen sind charakterisiert durch die Zeitspanne, die ein Mensch braucht, um einzuschlafen. Werden hierfür regelmäßig 30 Minuten überschritten, so kann man von Einschlafstörungen sprechen. Betroffene liegen mitunter stundenlang wach, bevor sie schließlich ihren Schlaf finden.“ Wenn ein Mensch regelmäßig unter vorzeitigem Aufwachen leide, also nach dem Erwachen gar keinen Schlaf mehr finde, spreche man von Durchschlafstörungen. Eine weitere Gruppe von Schlafstörungen wären die Parasomnien. Das sind Auffälligkeiten oder Störungen während des Schlafens, wie Zähneknirschen, Schlafwandeln oder Sprechen im Schlaf. Sie zählen zu Schlafstörungen, wenn sie nachhaltig zu Beschwerden führen. Auch Störungen des Schlaf-Wach-Rhytmus zählen zu den Gruppen der Schlafstörungen.

Störfaktoren beeinflussen unseren Schlaf negativ

Die Ursachen für Schlafstörungen können sowohl in unseren Gewohnheiten als auch in unserem Umfeld liegen, teils sind sie aber natürlich auch Folgeerscheinungen von körperlichen oder psychischen Krankheiten wie Diabetes Mellitus oder Depressionen. Dies sollte immer ein Arzt abklären. Was wir jedoch gut selber tun können, ist unsere Schlafhygiene einer Überprüfung zu unterziehen. Dazu zählen optimaler Weise regelmäßige Zeiten des Schlafengehens, keine schweren Mahlzeiten, übermäßiger Alkohol- oder Nikotingenuss vor dem Schlafen und auch kein Sport mehr kurz vor der Nachtruhe. Aber auch Stress, beziehungsweise seine ungenügende Bewältigung, kann uns natürlich den Schlaf rauben. Damit nicht genug, spielen auch die äußeren Faktoren in unserer Schlafumgebung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Bett, Matratze, Zudecke, Kissen, Licht, Lärm, Luft, auch Klimaschwankungen und Mondphasenwechsel können äußerst störend auf einen gesunden Schlaf einwirken.

Dies gilt in besonderem Maße für Elektrosmog, den nicht nur empfindliche Menschen immer öfter deutlich als Störfaktor ihres Schlafes wahrnehmen. „Die Zahl der unter Elektrohypersensibilität leidenden Menschen nimmt ständig zu. Unmittelbar oder auch erst nach Stunden reagieren sie auf die Belastung durch technische Felder mit teilweise schweren Symptomen“, haben erst 2012 die Unterzeichner des Internationaler Ärzteappell 2012 „Mobilfunk gefährdet Gesundheit. Ärzte fordern überfällige Vorsorgemaßnahmen!“ erklärt. „Wir Ärzte beobachten, dass psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burnout-Syndrom, Schlaf-, Angst- und Panikstörungen besorgniserregend zunehmen“, so die Mediziner in ihrem Appell. Wer ihn ernst nimmt, kann sich Dank memon gut geschützt zu einem erholsamen Schlaf niederlegen.

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