6 Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil

Mal ehrlich: Wir leben doch wirklich gut. Wenn wir morgens aufstehen und ins Bad gehen, kommt aus dem Hahn sauberes Wasser – so viel wie wir möchten. Für den schnellen Start in den Tag müssen wir nur die Kaffeemaschine anstellen, die uns nach 30 Sekunden eine heiße Tasse Kaffee liefert. Für die gute Laune spielen wir den ganzen Tag übers Smartphone oder das Tablet unsere Lieblingsmusik. Mit dem Auto kommen wir überall hin, zur Arbeit oder in den Supermarkt, wo wir immer vor vollen Regalen stehen und 300 Gramm Rinderfilet für 3,90 Euro kaufen können.

Aber: Leben wir damit wirklich gut? Wenn wir uns bewusstmachen, was wir damit unserer Umwelt und somit auch uns selbst antun, eher nicht. Zeit, sich Gedanken zu machen, wie man ohne großen Aufwand bewusster und nachhaltiger leben kann. Dazu sechs einfache Tipps:

1. Beim Einkaufen genauer hinsehen

Bio-Obst und -Gemüse aus der Region zu kaufen, unterstützt die kleinen Bio-Bauern vor Ort und ist durch kürzere Transportwege und damit weniger CO2-Ausstoß besser für die Umwelt. Außerdem ist Bio-Obst und -Gemüse nicht mit Pestiziden, Fungiziden oder anderen chemischen Mitteln behandelt, die für den Körper massiv gesundheitsschädlich sind.

Oder wie wäre es, Kräuter und einzelne Gemüsesorten wie Tomaten und Gurken selbst auf dem Balkon oder im Garten zu züchten? Ein sonniges Plätzchen und regelmäßiges Gießen – und schon kann man im August sein eigenes Gemüse ernten.

Nachhaltig leben

Bei Fleisch und anderen tierischen Produkten besteht das größte Problem darin, dass billige Ware in der Regel aus Massentierhaltungen kommt, was nichts anderes als Tierquälerei bedeutet. Männliche Küken werden direkt nach dem Schlüpfen geschreddert, weil sie keine Eier legen und somit für die Massenproduktion wertlos sind. Man sollte also genau bedenken, ob es unbedingt das Billig-Fleisch vom Discounter sein sollte oder ob man etwas tiefer in die Tasche greift und dafür vielleicht etwas seltener Fleisch isst, es aber umso bewusster genießt. Es ist nicht schwer, die meisten Metzgereien können Auskunft über die Haltung geben. Und im Hofladen beim Bauern vor Ort kann man sich selbst ein Bild machen.

Inzwischen gibt es auch immer mehr Geflügelhöfe, die auf die so genannte „Bruderhahn-Aufzucht“ setzen, also auch männliche Küken aufziehen statt sie nach dem Schlüpfen zu töten. Klar, die Eier sind etwas teurer, weil die Aufzucht der Männchen finanziert werden muss, aber auch hier kann sich jeder die Frage stellen, wie viel Eier er wirklich braucht.

2. Auf Plastik verzichten

Auch das ist einfacher als man denkt. Für den Einkauf von Obst und Gemüse gibt es schon für einen Euro spezielle Netze, die man im Prinzip jahrelang verwenden kann. Die Plastiktüte an der Kasse gibt es eh nicht mehr, also sollte man für den gesamten Einkauf sowieso immer eine Stofftasche dabeihaben. Zugegeben, manchmal lässt es sich kaum vermeiden, in Plastik verpackte Lebensmittel zu kaufen. In einigen Städten gibt es inzwischen Lebensmittelgeschäfte wie die Bioladen-Kette „Basic“ oder die „Unverpackt“-Märkte, die ihr Sortiment teilweise bzw. sogar komplett unverpackt, also zum Selbstabfüllen, anbieten.

Wasser in Plastikflaschen muss eh nicht sein, denn das Wasser aus der Leitung tut es in der Regel auch. Um sowohl gröbere Rückstände als auch Restgiftstoffe zu entfernen, gibt es spezielle Produkte von memon. Der memonizerFLATWATER beispielsweise renaturiert Leitungswasser, sodass es wieder frische Quellwasser-Qualität hat.

Frischhalte- oder Alufolie lässt sich einfach durch umweltfreundliche und wiederverwendbare Bienenwachstücher ersetzen, z. B. von beeGoodies. Plastik steckt aber auch in vielen Produkten, bei denen wir es nicht vermuten. Kosmetik beispielsweise enthält oft Mikroplastik, also winzige Plastikpartikel, die über die Wasserleitung sogar ins Grundwasser sickern. Um das zu vermeiden, sind Naturkosmetik-Produkte empfehlenswert, beispielsweise die Demeter zertifizierten Produkte von Hesse Organic Skincare.

3. Öfter mal das Auto stehen lassen

Sicher, wer auf dem Land lebt und jeden Tag 30 Kilometer zur Arbeit fährt, ist meist auf das Auto angewiesen, da es hier oft keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Aber vielleicht lassen sich Fahrgemeinschaften bilden. Und im Frühling und Sommer kann man den Arbeitsweg zumindest hin und wieder gleich mit einer sportlichen Einheit auf dem Fahrrad verbinden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern hält auch fit.

Das gilt ebenso für die Stadt. Hier ist es sowieso empfehlenswert, ganz aufs Auto zu verzichten. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren nahezu rund um die Uhr. Vorteil beim Fahrrad: Einkäufe lassen sich bestens im Fahrradkorb verstauen, sodass man sich das Schleppen spart. Und wenn’s doch mal das Auto braucht, weil man z. B. größere und schwerere Sachen transportieren muss, gibt es in jeder deutschen Großstadt inzwischen Car-Sharing-Systeme, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

4. Strom und Wasser sparen

Die Waschmaschine verbraucht sowohl viel Wasser als auch Strom. Deshalb sollte man mit Bedacht waschen. Die Jeans muss nicht unbedingt nach einmaligem Tragen in die Maschine, sondern kann auch einfach für ein paar Stunden auf dem Balkon oder im Garten auslüften.

Viel Wasser verbrauchen wir auch beim Baden. Also lieber duschen und dabei den Wasserverbrauch im Blick haben.

Was den Stromverbrauch angeht, sollte bei der Anschaffung von Elektrogeräten immer auf höchste Energieeffizienz geachtet werden. Vor allem Geräte im Dauereinsatz, etwa der Kühlschrank, verbrauchen rund um die Uhr viel Energie. Wer also hier auf energiesparende Geräte setzt, lebt nicht nur nachhaltiger, sondern auch kostengünstiger, wenn der Stromverbrauch sinkt. Andere Geräte wiederum können auch mal komplett vom Stromnetz genommen werden, z. B. kann man den WLAN-Router über Nacht ausstecken. Das ist auch besser für unseren Schlaf und unsere Gesundheit, denn je weniger oder seltener wir der schädlichen Wirkung elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, desto besser fühlen wir uns.

5. Weniger ist mehr

Dieser Grundsatz ist wahrscheinlich das Entscheidende einer nachhaltigen und bewussten Lebensführung. Bei jedem Kauf – vom Stück Fleisch bis zu einem neuen, trendigen Möbelstück oder dem neuesten iPhone– sollte man sich fragen: Brauche ich das wirklich? Kann ich darauf verzichten oder gibt es umweltfreundliche Alternativen? Wie wäre es beispielsweise, einfach mal eine vegetarische Woche oder einen veganen Tag einzuplanen? Dem Körper tut es gut – und dem Tier auch.

Vor diesem Hintergrund sollte man auch sein Wegwerfverhalten einmal genauer betrachten. Nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Joghurtbecher gestern abgelaufen ist, muss der Joghurt noch lange nicht schlecht sein. Das gilt für die meisten Lebensmittel: Immer erst vorsichtig prüfen anstatt sie einfach in den Müll zu werfen.

Und viele Reste, sei es das hart gewordene Brötchen von vorgestern oder die schon etwas braune Banane, lassen sich noch hervorragend verwerten. Schon mal Bananenbrot gebacken? Das schmeckt mit matschigen, überreifen Bananen sowieso viel besser. Und aus den alten Brötchen lässt sich z. B. ein leckerer Kirschmichel kochen.

6. Bewusst mit digitalen Medien umgehen

Nachhaltig leben, heißt bewusst leben – auch gesundheitsbewusst. Der Konsum von Bio-Lebensmitteln und der Verzicht auf Fleisch sind entscheidende Faktoren für unsere Gesundheit.

Aber Umwelteinflüsse wie elektromagnetische Strahlung, Feinstaub, Restgiftstoffe im Trinkwasser und geopathische Störzonen schaden unserer Gesundheit massiv. Überall, wo Strom fließt, entsteht Strahlung. Besonders die hochfrequente Strahlung von Funkmasten und mobilen Endgeräten wie Smartphone, Tablet, Bluetooth-Kopfhörern und den vielen anderen WLAN-Geräten haben auf Dauer negative, gesundheitliche Auswirkungen. Da diese Art der Strahlung rund um die Uhr auf uns einwirkt, sollten wir mit digitalen Medien genauso bewusst umgehen wie mit allen anderen Dingen, die unserer Gesundheit schaden.

Also: einfach mal eine Pause einlegen. Oder – was am besten wäre – den Konsum langfristig auf das Nötigste reduzieren. Wo das nicht möglich ist, weil man beispielsweise im Homeoffice auf die Arbeit am Laptop angewiesen ist, kann man sich mit den Produkten von memon vor den gesundheitsschädlichen Folgen schützen. Das Gute: Die memon Technologie schützt uns nicht nur vor der schädigenden Wirkung elektromagnetischer Strahlung, sondern reduziert auch den Feinstaub in der Atemluft und hat eine positive Wirkung auf unser Trinkwasser.