Feinstaub

Macht Feinstaub dick?

Feinstaub macht dickDieser Frage gingen mehrere Forscher in den letzten Jahren auf den Grund und veröffentlichten ein Dutzend Studien, die den Feinstaub in der Atemluft als zusätzliche Ursache für Übergewicht und Diabetes mitverantwortlich machen. Bis heute geht man davon aus, dass zuckerkranke Menschen an ihrem Zustand meist selbst schuld und selbst dafür verantwortlich sind. Sie ernähren sich ungesund, essen zu viel üppige und fettige Mahlzeiten und bewegen sich nicht ausreichend. Dass jedoch auch der Feinstaub mit schuld sein könnte, wussten sicherlich die wenigsten der Betroffenen. Die Forscher konnten belegen, dass Feinstaub den menschlichen Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringt und dadurch u.a. den Appetit bzw. das Hungerverlangen erhöht. So kann es unbewusst auf Dauer zu einem Anstieg der Fettleibigkeit führen, da Feinstaub auch noch das blutzuckersenkende Hormon Insulin außer Kraft setzt.

Nicht nur Gerad Hoek als Umweltepidemiologe an der Universität Utrecht, sondern auch eine der führenden Feinstaubforscherinnen Annette Peters vom Helmholtz Zentrum in München erhärten durch ihre Studien den Verdacht der schädigenden Wirkung des Feinstaubs. „Es sieht ganz danach aus, dass insbesondere Feinstaub und verkehrsbedingte Schadstoffe Diabetes begünstigen können.“, so Annette Peters.

Einen Zusammenhang zwischen Feinstaub und Diabetes belegt auch eine Studie aus dem Ruhrgebiet, bei der über 3.600 Personen von einem Team an Gesundheitsforschern der Uni Düsseldorf begleitet wurden. Dabei stellten die Ärzte bei insg. 331 Personen Diabetes fest und wiesen nach, dass diese Personen durch einen verkehrsbelasteten Wohnort über die Dauer der Studie viel Feinstaub einatmeten. Es deute also alles darauf hin, dass eine erhöhte Gefahr für Diabetes auch dann bestehe, wenn man die klassischen Faktoren wie Übergewicht, Rauchen und wenig Bewegung nicht berücksichtigt bzw. außer Acht lässt. Die leitende Gesundheitsforscherin Gudrun Weinmayr kam daraufhin eindeutig zu folgendem Ergebnis: Viel Feinstaub in unmittelbarer Nähe zum Wohnort erhöht das Risiko für Diabetes um 30 %. Jedes Mikrogramm pro Kubikmeter mehr an PM10 bedeutete einen Anstieg der Diabeteshäufigkeit um fünf Prozent.

Auch eine neue Studie aus der Schweiz an mehr als 6.000 Personen wies den Zusammenhang nach,  dass Menschen umso eher zuckerkrank werden, je mehr Feinstaub und Stickoxide sie einatmeten. Nicht nur deswegen fordert die Feinstaubforscherin Peters dringend die Grenzwerte an den neuesten Stand der Forschung anzupassen. Es herrscht also dringender Handlungsbedarf und der Ausdruck „Dicke Luft“ bekommt aufgrund dieser Erkenntnisse eine ganz neue Bedeutung.

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