Sportliche Kiinder

Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig

Die Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Kindes- und Jugendalter wird von vielen Kollegen als katastrophal bezeichnet. Sie fordern zu Recht rasche Maßnahmen, um eine gesunde Entwicklung der Kinder zu ermöglichen.

Das Sportangebot in der Schule sollte nach Aussagen vieler Ärzte dringend erweitert werden. Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger und schaden so ihrer Gesundheit und ihrer körperlichen und eistigen Entwicklung. Die Aufwertung des Schulsports könnte dem entgegen wirken.

Das Sportangebot in der Schule sollte nach Aussagen vieler Ärzte dringend erweitert werden. Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger und schaden so ihrer Gesundheit und ihrer körperlichen und eistigen Entwicklung. Die Aufwertung des Schulsports könnte dem entgegen wirken.

Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Unterschiedliche Studien belegen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen abnimmt Diese Entwicklung ist  äußerst bedenklich, da sich Bewegungsarmut negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung des Schulsports immer wichtiger. Allerdings wird das Sportangebot an unseren Schulen den Erfordernissen an eine gesunde Entwicklung leider nicht gerecht, dazu müsste mindestens einmal täglich eine Sportstunde im Stundenplan stehen. Die Realität sieht leider anders aus. Kein europäisches Land wird diesen Anforderungen nur annähernd gerecht.

Wie wichtig Sport und körperliche Aktivität für die Gesundheit und die allgemeine Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ist, soll nun durch ein bundesweit angelegtes Motorik-Survey untermauert werden. Von 18 000 Kindern und Jugendlichen sollen aus der Gesamtstichprobe des Kern Survey des Robert Koch Instituts 6 000 Kinder und Jugendliche im Alter von 4-17 Jahren repräsentativ ausgewählt und umfassend hinsichtlich ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und sportlichen Aktivität getestet und befragt werden. Die Testverfahren und die Erstellung der Fragebogen zur körperlichen, sportlichen Aktivität wurden vom Robert Koch Institut und dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe gemeinsam entwickelt. Die  Auswertung des Surveys könnte unter anderem gute Argumente für eine Ausweitung des Schulsports liefern.

Prävention von Adipositas eine familiäre Aufgabe

Zum gleichen Thema berichtete die »Deutsche Zeitschrit für Sportmedizin«; (Jg 10-2003). In diesem Artikel wird die Möglichkeit zur Prävention von Adipositas als »familiäre« Aufgabe dargestellt. Der Stellenwert der körperlichen Aktivität in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist weitgehend unbestritten. Im Rahmen der Studie werden bei Erstklässlern Zusammenhänge zwischen elterlichen und kindlichen Freizeitaktivitäten sowie anthropometrischen Daten untersucht. Dabei stellte man fest, dass Eltern, die keinen oder nur unregelmäßig Sport betrieben, den höchsten Body-Mass-Index aufwiesen. Wenn die Eltern keinen Sport betrieben, waren auch die Kinder häufiger inaktiv. Die Kinder, deren Väter im Verein und/oder regelmäßig aktiv waren, hatten das niedrigste Gewicht beziehungsweise den niedrigsten Body-Mass-Index. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen dem aktiven Freizeitverhalten der Eltern und der Kinder, aber auch zwischen
der körperlichen Aktivität und dem Körpergewicht bzw. dem Body-Mass-Index besteht. Die Umsetzung lebensstilverändernder Maßnahmen sollte daher stets auch aus der Sicht der ganzen Familie erfolgen.

Der Bewegungsmangel in den westlichen Industrienationen nimmt bedenkliche Ausmaße an. Jeder zweite Erwachsene ist körperlich inaktiv, 30 Prozent sind leicht übergewichtig und 12 bis 18 Prozent adipös. Auch die Zahl der übergewichtigen und adipösen Kinder steigt deutlich. Bewegung ist der Schlüssel zum Erfolg!

Herzlichst Ihr Dr. med. Andreas Falarzik

Herzlichst Ihr
Dr. med. Andreas Falarzik

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