Kalium Bromatum - Menschen im Stress

Kalium bromatum – Schüßler-Salz Nr.14

Menschen, die einen Mangel am Schüßler Salz Nr. 14 erleiden, sind getrieben vom Tun. Sie können sich nur schwer entspannen und wollen am liebsten schon den zweiten vor dem ersten Schritt machen. Faulheit ist so gar nicht ihr Ding!

Obwohl Kaliumbromid im menschlichen Organismus nur in sehr geringen Mengen vorkommt, macht sich ein Mangel an diesem Mineral schnell in seiner ganzen Bandbreite an Symptomen bemerkbar. Menschen mit einem Mangel an Nr. 14 sind ruhelos, machen einen nervösen Eindruck oder fallen unter bestimmten Umständen gleich ins andere Extrem und sie werden völlig gleichgültig und teilnahmslos. Es besteht eine enge Verbindung zu Schilddrüsendysfunktionen. Sehr auffällig sind daher die hervorquellenden Augäpfel. Auf der symptomatischen Ebene hilft es vor allem bei Kopfschmerzen und Migräneattacken. Ebenso zeigt es seine Wirkung bei Schlaflosigkeit und bei innerer Unruhe.

Der Kalium-bromatum-Typus hat immer das Gefühl nicht genug für seine Arbeit, für seine Zukunft oder sein Leben getan zu haben.

Der Kalium-bromatum-Typus hat immer das Gefühl nicht genug für seine Arbeit, für seine Zukunft oder sein Leben getan zu haben.

Kindheit unter Druck

Die Krankengeschichte lässt sich bei diesen Patienten bis in die frühe Kindheit zurückverfolgen. Oft ist ein Elternhaus mit rigorosen und dominanten Strukturen, das kaum eine persönliche Entfaltung zulässt, die Ursache dafür. So wird Druck nicht nur durch Tyrannei, sondern auch auf die »süßliche«, aber wesentlich heftigere Art, durch Liebesentzug aufgebaut. Dies führt dazu, dass die Kinder bereits im vorauseilenden Gehorsam versuchen, es den Erziehungspersonen recht zu machen. Ein Verhaltensmuster wird geprägt, das im Erwachsenenalter nur schwer zu durchbrechen ist. Pflichterfüllung steht ganz oben auf der Tagesordnung. Nie würde es einem Kalium bromatum-Patienten einfallen, angefangene Arbeit bis zum nächsten Tag liegen zu lassen.

Nur keine Verpflichtung eingehen

Menschen, die unter Kalium Bromatum-Mangel leiden, möchten sich nichts zu Schulden kommen lassen und vor allem niemandem etwas schuldig bleiben. Nur wenn sie selbst mit sich im Reinen sind, fühlen sie sich sicher. Das Problem besteht nur darin, dass der Mensch im Laufe der Zeit immer mehr feststellt, dass er nicht genug Vorsorge geleistet hat. Die Problematik ist die Zwanghaftigkeit und die fehlende Lockerheit bzw. Distanz. Es tut Not, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen, eine treffende Einschätzung des Sachverhalts zu gewinnen. Schüßler Salz Nr. 14 kann jedenfalls sehr hilfreich sein, das »schlechte Gewissen« im Zaum zu halten.

Schüßler Salz Nr. 14. Kalium bromatum

Andere Bezeichnungen: KBr, Bromkalium, Bromsaures Kalium
Aussehen: Kaliumbromid ist weiß und besitzt eine kubische Kristallstruktur
Verabreichungsform: D6, D12, Tabletten bzw. Globuli
Vorkommen im Körper: nur in sehr geringen Mengen
Haupteinsatzgebiet: Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, als Folge geistiger Überanstrengung, Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow), Schleimhautreizungen, nervlich bedingte Sehstörungen
Physiognomie: Durch Störungen der Schilddrüsenfunktion kommt es zu den stark hervorstehenden Augäpfeln.
Motto: »Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen« oder ebenso passend »Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute!«

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