Kohlenhydrate - Burger mit Pommes

Ist die Kohlenhydratempfehlung politisch inszeniert?

Obwohl wissenschaftlich längst widerlegt, besteht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – kurz DGE – in ihren offiziellen Ernährungsempfehlungen nach wie vor auf großen Mengen an Kohlenhydraten. Dies ist nicht weiter verwunderlich, bedenkt man dabei, dass sich zum großen Teil – etwa 70% – Bund und Länder für die Finanzierung dieser Organisation verantwortlich zeigen. Die unausweichliche Frage lautet daher: Hat die Politik Interesse an genau diesen Ernährungsempfehlungen? Kritiker mögen dies zunächst als halb gare These oder gar Verschwörungstheorie abtun, dennoch ist es durchaus legitim, die staatlich geförderte DGE hinsichtlich ihrer Kohlenhydratempfehlung einmal kritisch zu hinterfragen. Für die Politik geht es dabei nämlich um nichts weniger als Arbeitsplätze und die damit verbundenen so wichtigen Wählerstimmen.

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Das lukrative Geschäft mit den Krankheiten

Nicht wenige Wissenschaftler und Ärzte stellen die von der DGE empfohlenen Kohlenhydratmengen infrage und weisen auf gesundheitliche Folgeschäden hin. Ihre Ansicht untermauern sie mit mehreren Fakten.

Nimmt man zu viele Kohlenhydrate zu sich, reagiert nach einiger Zeit die Bauchspeicheldrüse darauf und produziert weniger Insulin, welches jedoch ungemein wichtig für die Absenkung und Stabilisierung des Blutzuckerspiegels ist. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft zu hoch und schädigt dadurch Blut- und Nervengefäße. Hier kommt dann die Industrie mit ihren diversen blutdrucksenkenden Medikamenten oder gar Dialysegeräten ins Spiel. Darüber hinaus gibt es immer noch genug ausgebildete Diabetikerberater, die ihren Patienten nahe legen, weniger Fett und mehr Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, obwohl diese ja nachweislich unter einer Kohlenhydratstoffwechselstörung leiden. Das klingt zwar verrückt, könnte aber genau so von der Industrie gewollt sein.

Abgesehen davon ist gerade in Getreide pflanzliches Fett enthalten. Durch regelmäßigen Konsum nimmt man dadurch eine Menge an Omega 6-Fett, dafür aber kaum Omega 3-Fett auf. Eigentlich sollte das Verhältnis zwischen diesen beiden Stoffen ausgeglichen sein, verschiebt sich aber immer mehr in Richtung 12:1 zugunsten des Omega 6-Fetts. Dies führt zu ständigen leichten Entzündungen im Körper, die in der Folge für viele Zivilisationserkrankungen verantwortlich sind.

Auch hier steht sofort wieder die Pharmaindustrie bereit, um unablässig Pillen und Medikamente an den von diversen Krankheiten geplagten Patienten zu bringen. Zwar rufen viele davon Nebenwirkungen hervor, aber dafür gibt es dann natürlich wieder andere Mittelchen. So setzt sich dieser Kreislauf unermüdlich fort. Schlussendlich finanziert sich so ein ganzer Wirtschaftszweig über kranke Menschen. Die wiederum sind dankbar dafür und nehmen gerne alles ein, was die Symptome lindert oder Linderung versprechen soll.

Das Kalkül der Nahrungsmittelindustrie

Aber nicht nur die Pharmaindustrie profitiert von zu hohem Kohlenhydratkonsum. Auch in der Nahrungsmittelbranche hängen viele Arbeitsplätze von der Vorliebe des Menschen für verarbeitete Kohlenhydrate wie Zucker, Mehl und Mais ab. Diese sind in großen Mengen absetzbar und lange haltbar. Der Konsument liebt diese Produkte, weil sie süß und fett sind und ihm somit suggerieren, viel dringend benötigte Energie zu enthalten.

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Hoher Absatz dank Kostenvorteil

Nicht zuletzt sind kohlenhydrathaltige Lebensmittel günstig, da die Politik den Anbau von Getreide häufig subventioniert. Wir werden satt mit kleinem Geld und sind dementsprechend zufrieden. Warum dagegen protestieren, wenn man zum Beispiel abends lieber gesättigt vor dem Fernseher liegen und das Leben genießen kann, wie es ist?

Manche Menschen mögen vielleicht mit der Situation doch nicht so ganz zufrieden sein, sind aber zu bequem und träge, wirklich etwas dagegen zu tun und auf Kohlenhydrate zu verzichten. Denn würden sie es tun, käme auch so langsam die Erkenntnis, dass alles doch nicht so perfekt ist, wie Politik und Industrie uns glauben machen wollen.

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