Heizen mit Holz? Gemütlich, aber nicht gesund (Mit diesen 6 Tipps dennoch genießen)

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Wie wäre es mit einen Abend am Kaminfeuer? Es gibt für Sie nichts Gemütlicheres als sich vor dem brennenden Holz an solchen kalten Tagen aufzuwärmen und zu entspannen?

Doch „wer den Kamin anheizt, verwandelt seine Raumluft in eine stark befahrene Straße wie bei Feierabend Verkehr“, so könnte man die Ergebnisse einer Dänischen Studie zusammenfassen.

„Selbst neue, emissionsarme Öfen und Pelletkessel erzeugen mehr Feinstaub als Lkws“, betont Kare Press-Kristensen vom Danish Ecological Council.

In Stuttgart dürfen bald private Kamine bei Feinstaubalarm nicht mehr angefeuert werden, denn 22% des Feinstaubs der gesamten Stadt kommen aus diesen Öfen. Und es gibt eine Studie aus der Schweiz, die zeigte, dass Feinstaub aus dem Kaminofen in etwa so schädlich ist wie Dieselruß.

Wie soll man nach solchen Aussagen das Kaminfeuer noch genießen? Eine Antwort finden Sie im Folgenden.

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Selbst wenn Sie einen guten Ofen haben, kann der falsche Umgang mit dem Holz zu bedenklichem Feinstaub-Ausstoß führen.

Hier 6 Tipps, um die Schad- und Feinstaubbelastung aus Ihrem Kamin zu verändern:

1. Keine lackierten oder mit Schutzmitteln behandeltes Holz 

Verwenden Sie nur Holz von dem Sie wissen, dass es frei von chemischen Zusatzstoffen ist, die bei Verbrennung in Ihre Atemluft gelangen können.

2. Nur ausreichend getrocknetes Holz

Ideal getrocknetes Holz enthält eine maximale Restfeuchte von weniger als 25%. Je mehr Feuchtigkeit noch in dem Holz ist, je mehr Energie geht für das Austreiben des Wassers verloren anstelle für das Erwärmen Ihres Raumes.

3. Keine zu großen Holzscheite

Große Stücke werden oft nicht heiß genug um die Schwelbrandphase zu überwinden, dabei werden belastenden Stoffe an die Raumluft abgegeben. Das Gewicht der Holzscheite sollte im besten Fall zwischen 0,7 – 1kg liegen.

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4. Natürliche Anzünder

Pappe, Papier oder benzinbasierte Anzünder können zusätzliche Schadstoffe enthalten, für die der Kamin nicht ausgelegt ist. Verwenden Sie lieber ein natürliches Anzündholz.

5. Auf richtiges Anheizen achten

Sie können sowohl von oben als auch von unten Anheizen. Die beste Vorgehensweise finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Ofens. Sollten Sie diese nicht mehr haben, finden Sie hier eine Kurzanleitung des Umweltbundesamtes (auf Seite 12).

6. Rechtzeitig nachheizen

Warten Sie nicht bis die Flammen erloschen sind, sondern bereits davor weiteres Holz hinzugeben solange genügend Hitze vorhanden ist um einen neuen Holzscheit optimal zu entzünden.

Wieviel Feinstaub erzeugt Ihr Ofen?

Selbst einige alte Modelle können noch unterhalb der Emissions-Grenzwerte arbeiten. Das misst Ihr Kaminkehrer nach und informiert Sie wenn Sie etwas am Ofen machen müssen.

Die Ofenschadstoffe werden jedoch nach der Masse und nicht der Anzahl  bestimmt. Die feinsten Partikel, die der Gesundheit besonders schaden, werden nicht berücksichtigt. Diese winzigen Feinstaubpartikel können tief in Ihre Lunge eindringen und sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken.

Wie Sie mit memon die Anzahl feiner und ultrafeiner Staubpartikel in der Atemluft in Räumen deutlich verändern können Sie auf dieser Seite entdecken. Dort finden Sie auch mehr Infos zum Thema Feinstaub.


Weitere Quellen:

http://www.klimaretter.info/wohnen/hintergrund/20869-die-luege-vom-oekologischen-holzofen

http://www.schornsteinfeger-gesting.de/heizen-mit-holz.html

http://www.clean-heat.eu/de/hintergrund/emissionsquellen.html (Diagram)

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