Kürbiskerne können bei Prostatabeschwerden hervorragende Dienste leisten

Heilkraft der Kürbiskerne

Kürbiskerne lindern Blasenbeschwerden und Blasenschwäche. Sie helfen bei Prostatavergrößerung und leiten die Heilung ein.

Kürbiskerne können bei Prostatabeschwerden hervorragende Dienste leisten

Kürbiskerne können bei Prostatabeschwerden hervorragende
Dienste leisten

Der Kürbis zählt zu jenem „Grünen Gold“, das die spanischen Eroberer aus der Neuen Welt als Siegesbeute mit nach Europa brachten. Die Indianer bauen die Pflanze seit mehr als 10 000 Jahren an, womit der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit überhaupt zählt. Bei Ausgrabungen auf einem Indianerfriedhof bei Lima fanden Archäologen u. a. auch Kürbiskerne als Grabbeigaben. Die Wertschätzung für das Kraut als Heilpflanze war immens.

Kaum in Europa angekommen, eroberten sich die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Kürbis einen festen Platz im Arztkoffer. Kürbissaft und Kürbiswein hatten die mittelalterlichen Heiler stets bei der Hand.

Besonders die Kerne enthalten die Heilkräfte in konzentrierter Form. Heute wissen wir, dass sie vor allem das Provitamin A, Vitamin B, C und E, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und Zink sowie ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ob Blasenentzündungen, Blasenschwäche oder bei einer Reizblase, Kürbiskerne versprechen in den meisten Fällen einen positiven Heilungsverlauf. Gutartige Prostatavergrößerung (Prostatahypertrophie) und Blasenfunktionsstörungen bessern sich, die Blasenmuskelkraft wird gestärkt, der Blasenschließmuskel entspannt sich und die Blasennerven werden beruhigt.

In der Schulmedizin werden Kürbis-Präparate in Tabletten- und Kapselform angeboten. Allerdings ist es auch möglich, die wohltuende Wirkung von Kürbiskernen in ihrer ursprünglichen Form zu erleben: Schon der regelmäßige Verzehr von zwei bis drei Esslöffeln Kürbiskernen, kann bei einer gutartigen Prostatavergrößerung kleine Wunder vollbringen. Die gleichen heilenden  Eigenschaften werden auch dem Kürbiskernöl bei konstantem Gebrauch zugeschrieben. Besonders lecker schmecken die mild gerösteten Kerne, ob mit oder ohne Schale. Sie sind eine gesunde Knabberei, die sich mit etwas Natursalz und Paprikapulver schnell und einfach selbst zubereiten lässt. Der für Blasen- und Prostatabeschwerden relevante Arzneikürbis Curcubita pepo, wurde vom Studienkreis »Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde« der Universität Würzburg im Jahre 2005 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.

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