Zwei kleine Mädchen mit Handy in der Hand

Gefahren für Kinder & Jugendliche durch Mobilfunkstrahlung

Zwei Mädchen telefonieren

Suchtgefahr ist das eine Thema im Hinblick auf Smartphones und Co., allerdings kommen auch noch Gesundheitsrisiken dazu.

Der moderne Kommunikationsfunk mit Handys, Smartphones, WLAN, Tablets, Schnurlostelefonie u. v. m. zieht immer mehr Kinder und Jugendliche in seinen Bann. Kaum eine Wohnung oder eine Schule, in der nicht solche Geräte für den Mobilfunk installiert worden sind. Dies bringt aber nicht nur weltweite Vernetzung, sondern auch Gesundheitsgefahren mit sich. Die Suchtgefahr ist seit Langem in der Diskussion, da bekannt ist, dass viele Kinder und Jugendliche viel zu viel Zeit online verbringen.

Die kommunikativen Fähigkeiten leiden darunter. Auch das soziale Leben der jungen Menschen ist oft von Bildschirmstarren und Vereinsamung geprägt. Entwicklungspsychologen schlagen deswegen Alarm. Auch Mobbing im Internet ist keine Seltenheit mehr. Überwachung im Internet und später bereutes Offenbaren von Intimitäten können zum Problem werden. Aber welche physischen Folgen hat die Strahlung von Mobilfunk? Wie wirkt die Strahlung der elektromagnetischen Felder auf Kinder und Jugendliche? Gibt es konkrete Zahlen über Folgeerkrankungen und Risiken für die Gesundheit?

Immer früher beginnt die Strahlenbelastung rund um die Uhr

Die Neuen Medien empfangen und senden nicht ionisierende Mikrowellenstrahlung und produzieren so erheblichen Elektrosmog. Unser Körper – besonders die empfindlicheren Kinderkörper – sind darauf überhaupt nicht eingestellt. Noch bis in die 1990er Jahre hinein gab es diese Mikrowellen durch Handystrahlung, WLAN, Mobilfunknetze, Mobilfunkmasten, DECT-Telefon etc. fast gar nicht. Sie sind also ein neues Phänomen. Heute leben Kinder und Jugendliche von Geburt an im Elektrosmog. Wobei auch die Zeit vor der Geburt relevant ist, wenn man bedenkt, dass auch Embryonen und Stammzellen durch Strahlung geschädigt werden können. Die Gesundheitsgefahren und Langzeitrisiken durch nicht ionisierende Strahlung können kaum noch ignoriert werden – obwohl dies oft genug noch geschieht.

Gesundheitliche Folgen von elektromagnetischen Feldern bei Kindern und Jugendlichen

Die heutige Wissenschaft hat festgestellt, dass Kinder und Jugendliche besonders stark und besonders häufig von den Gesundheitsrisiken des Elektrosmogs betroffen sind. Kostenlose Hotspots in den Gemeinden und Städten, vermehrte Einrichtung von Sendeanlagen und Sendemasten, WLAN und Schnurlostelefone und den Wohnungen, WLAN in Büchereien, öffentlichen Einrichtungen und Schulen sorgen für Elektrosmog nonstop. Beobachtet werden vor allem folgende nicht-thermische Symptome und Krankheiten:

  • Schädigungen des Gehirns, auch durch Strahlung bereits im embryonalen Stadium
  • DNA-Veränderungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses
  • Veränderungen des Verhaltens
  • Hauterkrankungen
  • Krebs
  • AD(H)S
  • Störungen im Bereich der Hormone (also der sog. neuroendokrinen Stressachse)
  • Störungen im Bereich des zentralen Nervensystems
  • Oxidativer Stress in den Zellen, gestörte Zellteilung
  • Nachteilige Veränderungen der Spermien.

Diese Probleme werden auch bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte (der SAR-Werte) beobachtet. Die thermischen Grenzwerte erfüllen die Notwendigkeit des Schutzes vor diesen Folgen von Elektrosmog nicht. Kinder sind besonders häufig betroffen und gelten als stärker gefährdet. In Russland wird diese Problematik seit Langem erforscht, so auch der Anstieg der folgenden Erkrankungen bei 15-17-jährigen Jugendlichen zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2009:

Erkrankung Anstieg in Prozent
Erkrankungen des zentralen Nervensystems 85
Epileptische Erkrankungen 36
Verzögerung der geistigen Entwicklung 11
Erkrankungen des Blutes oder Störungen des Abwehrsystems 82
Neurologische Erkrankungen (bei Kindern unter 14 Jahren) 58

Hier ist der Zusammenhang mit der Handystrahlung relevant. Es sind also nicht nur die psychischen und sozialen Folgen bestimmend, sondern auch die physischen. Die ständige Dauervernetzung und die Dauerkommunikation mit Mobilfunk führt zu psychischem Stress, den man als oxidativen Stress in den Zellen vorfinden kann. Datenflut und Dauererregung sind also körperlich messbar. Der Überschuss an ROS (freien Radikalen) spricht eine deutliche Sprache.

In Anbetracht der immer größer werdenden Informations- und Signaldichte ist die Nutzung und der damit verbundene Schutz einer modernen Informationstechnologie wie memon daher von zunehmender Bedeutung.

 

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