Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben.

Fracking – eine Gefahr für unsere Wasserqualität

Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben.

Wasser ist Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben.

Sicherlich haben Sie schon einmal von Fracking gehört und auch Proteste gegen diese Form der Energiegewinnung zur Kenntnis genommen. Aber was bedeutet der Begriff Fracking eigentlich? Und warum ist Engagement gegen das Fracking gefragt? In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was ist Fracking?
  • Wo in Deutschland wird bereits das Fracking angewendet?
  • Welche Gefahren (z. B. für die Gesundheit) bringt das Fracking mit sich?
  • Was können Sie gegen die Gesundheitsgefahren des Frackings bzw. für Ihre Wasserqualität tun?

Was ist Fracking?

Fracking ist die Kurzform von Hydraulic Fracturing. Es ist ein Verfahren zur Energiegewinnung, vor allem zur Förderung von Erdgas und Erdöl. Diese Methode wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert, ist aber keineswegs neu. Schon im Jahre 1947 wurde erstmalig diese Technik zur Förderung von energieträchtigen Bodenschätzen eingesetzt. Aber erst in jüngerer Zeit ist die Methode insoweit verbessert worden, als dass sie nun auch aus Kostenperspektive interessant wird. Die Nachfrage in Sachen Energie hat sich ebenfalls verändert: Die Kernenergie hat keinen sehr guten Ruf, man denke nur an die Reaktorunfälle in Tschernobyl oder Fukushima. Auch die Länder, die Erdöl liefern, gelten nicht immer als verlässliche Partner. Daher halten manche Politiker und auch Energiekonzerne das Fracking für die maßgebliche Alternative. Beim Fracking arbeitet man mit Hydraulik. Dies ist die Lehre von der Bewegung von Flüssigkeiten. Es werden unterirdische Schieferfelsformationen, die reich an Kohlenwasserstoff und wenig durchlässig sind, durchbrochen. Das Gestein wird also für Gas und Öl durchlässig gemacht. So entsteht ein Druck, der Erdgas oder Erdöl an die Oberfläche befördert. Erdgas und Erdöl haben nämlich eine kleinere Dichte als das feste organische Material, das es umgibt. Daher dringen diese beiden Bodenschätze nach oben, bis sie von einem unterirdischen Hindernis aufgehalten werden. Wird nun aber dieses Hindernis durchlässig gemacht, kommen das Gas und das Öl an die Oberfläche.

Was wird beim Fracking gemacht?

Beim Fracking wird eine flüssige Mischung, das sogenannte Frac-Fluid, unter einem extrem hohen Druck von bis zu 1500 bar in die gashaltigen Gesteinsschichten gepumpt. Durch dieses Verfahren bricht das Gestein um die Bohrung auf und das darin enthaltene Erdgas kann zusammen mit dem Frac-Fluid abgepumpt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „unkonventioneller Erdgasförderung“. Die Bohrung wird unterirdisch horizontal gesteuert, sodass ein großer Bereich von mehreren Quadratkilometern erschlossen werden kann.

Was ist Frac-Fluid?

Die Grundsubstanz des Frac-Fluids sind viele Hektoliter herkömmliches Wasser. Hinzu kommen mehrere Tonnen Sand. Durch den Sand werden die Risse, die bei dem Verfahren aufgesprengt werden, offen gehalten. Entscheidend sind aber auch die zugesetzten Chemikalien. In diesem Zusammenhang kommen ca. 700 verschiedene Stoffe infrage. Etwa 10 Prozent dieser Substanzen sind extrem giftig. Es gehören auch karzinogene (krebserregende) Stoffe dazu, ebenso Substanzen, die das Erbgut verändern können. Besonders heikel ist die Tatsache, dass die genaue Zusammensetzung des Stoffgemisches geheim gehalten und der Bevölkerung nicht bekannt gegeben wird.

Wo liegen die Gefahren beim Fracking?

Wenn das Erdgas befördert wird, gelangt auch ein Teil des toxischen Frac-Fluids an die Oberfläche, zusammen mit Lagerstättenwasser (Lawa). Diese Mischung heißt Flowback (Rückflusswasser). Es enthält in den meisten Fällen das karzinogene Benzol und anderen toxische Verbindungen, ebenso Schwermetalle und oft sogar radioaktive Stoffe. Dieses Gemisch muss vor Ort entsorgt werden. Eine Reinigung wäre so teuer, dass sie den Gewinn aus der Erdgasförderung bei weitem überschreiten würde. Das Flowback wird also zu einer bestimmten Stelle weiter geleitet (über Tankwagen oder Rohre), wo es im Rahmen einer Versenkbohrung in tiefe Bodenschichten gepumpt wird. Dort ist das Rückflusswasser natürlich nicht verschwunden. Es kann in höher gelegene Gesteinsschichten dringen – und unser Grundwasser verunreinigen. Hinzu kommt noch die Erdbebengefahr: Sowohl das eigentliche Fracking als auch das Entsorgen des Abwassers können sich auf die Stabilität der Gesteinsschichten auswirken und zu Erdbeben führen.

Der memonizerWATER

Der memonizerWATER

Wo wird in Deutschland bereits das Fracking angewendet?

Die meisten Regionen, in denen in Deutschland bereits Fracking zur Anwendung kommt, liegen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Aber auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt haben sich Erdgas-Unternehmen bereits das Recht zusichern lassen, Fracking durchzuführen. Oft ist es hier nur noch eine Frage der Zeit.

Welche Argumente gegen Fracking zählen?

Neben der oben skizzierten Problematik gibt es – wer hätte das gedacht? – ökonomische Faktoren, die gegen das Fracking sprechen. Gerade gemessen an den deutschen Erfolgsaussichten ist das Fracking deutlich teurer als gedacht. Die Gaspreise werden nicht dauerhaft sinken. Grund dafür sind nicht zuletzt die Umweltauflagen, die die Produktionskosten erhöhen. In den USA lagen die erwirtschafteten Gewinne teilweise deutlich unter den Produktionskosten. Auch die Frage der Haftung in Fällen von Grundwasserverunreinigungen oder bei durch seismische Effekte beschädigten Gebäuden ist nicht geklärt. Auch ökologische Bedenken gibt es. Das Grund- und Trinkwasser kann verschmutzt werden. Die Hoffnung, man können Abfälle unterirdisch so lagern, dass keine Substanzen in die Umwelt dringen können, hat sich bereits bei den unterirdischen Mülldeponien zerschlagen. Mit dem Flowback kommen auch unterirdische (z. T. radioaktive) Substanzen nach oben.

Der memonWATERFILTERplus

Der memonWATERFILTERplus

Fracking: ein Risiko für die Gesundheit des Menschen

Die Angaben zu diesem Thema weichen manchmal voreinander ab, weil eine abschließende umfassende Forschung noch aussteht. Enthaltene Stoffe können aber krebserregend sein oder das Erbgut verändern. Hautprobleme und Leberschwellungen wurden bereits bei Menschen beobachtet, die in Fracking-Gebieten wohnen. Die Fracking-Additive enthalten äußerst bedenkliche Stoffe wie Benzol (welches krebserregend ist), Quecksilber, toxische Biozide (die das Wasser und Wasserorganismen gefährden). Bestimmte Stoffe können beim Einatmen, bei Hautkontakt oder beim Verschlucken gefährlich sein. Hautreizungen und Augenreizungen sind u. a. durch Essigsäure möglich. Die inneren Organe können z. B. durch Methanol geschädigt werden. Natriumtetraborat kann die Fruchtbarkeit des Menschen reduzieren oder ein ungeborenes Kind schädigen. Propan-2-ol führt zu Benommenheit und Schläfrigkeit. 2-Butoxyethanol kann leicht durch Verschlucken oder Einatmen aufgenommen werden. Es kann zu Schäden an der Milz, an der Leber oder am Knochenmark oder zur Hämolyse führen. Tetramethylammoniumchlorid ist giftig bei Hautkontakt und lebensgefährlich, wenn man es verschluckt. Sie sehen: Engagement gegen das umstrittene Fracking ist unbedingt erforderlich.

Wie kann man die Wasserqualität verbessern?

Auf eine gute Wasserqualität zu achten, wird also immer wichtiger. Eine der Möglichkeiten, das Wasser auf natürliche Weise zu optimieren und ihm seine ursprüngliche Qualität wiederzugeben, stellen die bereits vielfach erfolgreich eingesetzten Produkte der memon bionic instruments GmbH dar:

memonizerWATER und memonWATERFILTERplus

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.