Die Kinder Indiens

Förderverein Kinder-Indiens: Ein Zuhause für traumatisierte Kinder

Jedes Hilfsprojekt, das memon im Laufe der letzten Jahre unterstützte, hat tiefe Eindrücke im Unternehmen hinterlassen. Einige Menschen sind uns mit ihrem Mut, ihrer Wärme und ihrem unerschütterlichen Glauben an die eigene Vision ganz besonders ans Herz gewachsen. Eine dieser Personen ist Rolanda Gloege, die Gründerin des Fördervereins „Kinder Indiens e.V.“.

Rolanda Gloege(o.r.), Gründerin des Fördervereins „Kinder Indiens e.V.” in mitten ihrer Schützlinge. Nachdem sie bereits viel für die Mädchen geleistet hat, ist ihr nächstes großes Ziel, ein eigenes Haus für die Kinder zu bauen und eine kleine Klinik, die auch für die Menschen aus dem Umfeld kostenlos oŽ en stehen soll.

Rolanda Gloege(o.r.), Gründerin des Fördervereins „Kinder Indiens e.V.” in mitten ihrer Schützlinge. Nachdem
sie bereits viel für die Mädchen geleistet hat, ist ihr nächstes großes Ziel, ein eigenes Haus für die Kinder
zu bauen und eine kleine Klinik, die auch für die Menschen aus dem Umfeld kostenlos oŽ en stehen soll.

Rund 13 Jahre ist es her, dass Rolanda die Eingebung hatte, in Indien ein Haus für verwaiste bzw. sich selbst überlassene Mädchen zu schaden. Von Anfang an zweifelte sie keine Minute an der Realisierung ihrer Idee. Diese Klarheit und Zuversicht überträgt sie noch heute auf alle im und am Projekt beteiligten Personen. Über 60 Mädchen haben inzwischen schon den Segen der Einrichtung im Südindischen Kerala genießen dürfen. Hier können sich die traumatisierten Kinder erholen. Hier erfahren sie oft erstmalig Nestwärme, bekommen Lebensmut, ein Gefühl für den eigenen Wert und damit echte Zukunftsperspektiven. In Indien stehen Mädchen aus armen Verhältnissen chancenlos am Rande der Gesellschaft. Daher weiß es jedes Mädchen extrem zu schätzen, einen sicheren Hort im Waisenhaus zu haben und eine Schulausbildung zu bekommen. „Unsere Mädchen sind extrem wissbegierig und lernwillig, lieber verpassen sie mal einen Ausflug als den Unterricht!“ freut sich Rolanda Gloege. Obwohl sie nach wie vor in Deutschland lebt, kennt sie jeden ihrer Zöglinge persönlich.

„Natürlich ist es Ehrensache, dass sowohl ich als auch alle anderen Helfershelfer die regelmäßigen Flüge nach Indien aus eigener Tasche bezahlen. Das Waisenhaus braucht jeden Cent und die Spender freuen sich, wenn ihr Geld zu 100 % dort ankommt.“ Auch der indische Staat hat keinen Zweifel an der Seriosität und Zuverlässigkeit und hat „Kinder Indiens e.V.“ als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Das Ziel der Organisation: ein eigenes Haus

Trotz knapper Mittel bleibt die Initiatorin zuversichtlich, dass sie auch ihr nächstes Ziel bald erreichen wird: ein eigenes Haus! Derzeit wohnen die 20 Mädchen noch in einem Mietshaus und werden dort von vier Betreuerinnen, einem ayurvedischen Arzt und einem Wachmann bestens umsorgt. Doch leider werden in Indien Mietverträge nur für maximal ein Jahr abgeschlossen. So standen sie immer aufs Neue vor der Frage, ob die Miete wieder erhöht wird. Damit soll jetzt Schluss sein! Das passende Grundstück wurde endlich gefunden, die Anzahlung bereits geleistet – und im Sommer wird umgezogen! Auch wenn das Geld noch nicht reicht, Rolanda Gloeges Optimismus ist nicht zu bremsen: „Das Geld wird rechtzeitig da sein, davon bin ich überzeugt. Und für die Zukunft habe ich nur einen Wunsch: dass unser Werk weiterhin von so viel Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit getragen wird wie bisher!“

Diesem Wunsch schließen wir uns voll und ganz an. Daher fließt die memon Spende dieser Ausgabe an den Förderverein „Kinder-Indiens e.V.“. Falls auch Sie helfen möchten, finden Sie hier alle wichtigen Daten:
Volksbank-Raifeisenbank
Rosenheim-Chiemsee e.G.
Konto Nr.: 5377773
BLZ: 711 601 61
Empfänger: Förderverein Kinder-Indiens
(Bitte bei der Überweisung IBAN und BIC angeben!)Weitere Infos: www.kinder-indiens.com
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