Fisch oder Plastik oder wie kommt der ganze Müll ins Meer?

Sie müssen gar nicht so weit schauen, auch unsere Nordsee hat mit Plastikabfall zu kämpfen. Fische und Vögel haben es schwer, denn die kleinen Plastikpartikel landen direkt in ihren Mägen. Und somit gelangen Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe auch in die menschliche Nahrungskette.

Plastiktüte im Meer © Gavin Parsons / Marine Photobank

Erschreckende Fakten: Laut der Meeresschutzorganisation Oceana werden weltweit stündlich 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen, wovon die Hälfte Plastikmüll ist.

Vor allem das Mikroplastik, welches aus Kosmetika, Reifenabrieb oder durch das Waschen von Kunsttextilien entsteht, schadet dem kompletten Kreislauf. Welche Auswirkungen das haben kann, ist noch nicht erforscht. Doch eines ist sicher: Plastik enthält oft auch Giftstoffe wie Weichmacher und Flammschutzmittel, die den Meeresbewohnern schaden.

Eine interessante Grafik zu diesem Thema stellt das WWF (Die Abkürzung WWF steht für „World Wide Fund For Nature“, auf Deutsch „Welt-Naturstiftung“.) zur Verfügung:

Phänomen: Plastik-Inseln

Eine Plastikflasche oder eine Wegwerfwindel brauchen 450 Jahre, bis sie sich vollständig zersetzt haben. Daher hält sich das Plastik in den Meeren sehr lang. Das Plastik schwemmt zu Teilen an die Strände, aber vieles bleibt auch im offenen Meer und bildet ganze Inseln aus Plastik. Diese Ansammlungen treiben an verschiedenen Stellen unseres Planeten durch das Meer und werden durch Winde angetrieben. Ein Forscherteam hat bereits eine dieser Inseln untersucht.

Das Ergebnis: In einem Quadratkilometer schwimmt fast eine Million Plastikteilchen. Der Wirbel bekam daraufhin seinen Namen: Great Pacific Garbage Patch (deutsch: Großer pazifischer Müllfleck).

Umwelt-Maßnahmen müssen her

Die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren, kann helfen. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Vorreiter-Land Neuseeland möchte beispielsweise künftig Einweg-Tüten sowie Mikroplastik in Hygieneartikeln verbieten.

Und auch memon hilft durch verschiedene Umweltprojekte, unsere Erde zu schützen. Als klimaneutrales Unternehmen und verantwortungsbewusste Mitarbeiter möchten wir allen Menschen danken, die ihren Müll mitnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. memon verwendet ausschließlich Papiertüten und auch deren Produkte enthalten kaum bis gar kein Plastik.

Auch beim alltäglichen Einkauf kann man auf Produkte ohne Mikroplastik achten. So hat Utopia einen Vergleich von Produkten mit und guten Alternativen ohne Mikroplastik erstellt:

Greenpeace hat ebenso ein paar hilfreiche Tipps für ein Leben mit möglichst wenig Plastik:

Schützen Sie mit uns unseren Planeten für nachfolgende Generationen.

RENATURE YOUR LIFE – mit memon

Echte Lösungen gegen Mikroplastik?

Echte Vorschläge finden Sie in folgendem Video-Beitrag der Poetry-Slammerin Rita Apel, welche Mikroplastik und seine Schäden in folgendem Video erklärt und mit diesem Satz schließt:

„Um andere zu überzeugen, schick Ihnen dies Gedicht,
weil Plastik unkaputtbar ist, die Erde aber nicht!“

Link zur Kopie: https://www.youtube.com/watch?v=VFu0nQbgtpc

Quellenverzeichnis: 

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell/10-tipps-fuer-weniger-plastik
https://utopia.de/ galerien/alternativen-kosmetik-produkte-mit-mikroplastik/
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Infografik_Muell_im_Meer.pdf
https://eu.oceana.org/en/home