Feinstaub - Partikelgröße in Mikrometer

Feinstaub – der unsichtbare Killer

memon Technologie optimiert die Luftqualität in Innenräumen

FeinstaubbelastungDas Umweltbundesamt schätzt, dass 370.000 Menschen in Europa jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und Ozon sterben. Gemeint sind Durchschnittsbürger, die 80 Prozent ihrer Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringen, also nicht Menschen, die außer-gewöhnlich schädlichen Luftbedingungen ausgesetzt sind. Dass wir diesen Belastungen etwas entgegensetzen können, ist kaum bekannt. Die passende Lösung für alle Innenräume kommt aus dem Hause memon. Hier wurde eine Technologie entwickelt, die Feinstäube messbar und nachhaltig zum Positiven verändert.

„Bei Feinstaub denken die meisten Menschen an Autos und Umweltbelastungen,“ erklärt Hans Felder, Geschäftsführer der memon bionic instruments GmbH. „Was viele nicht wissen ist, dass die Belastung in Innenräumen enorm ist, am Arbeitsplatz und auch zuhause.“ Australische Physiker der Queensland University of Technology fanden heraus, dass in manchen Büros die Feinstoffbelastung der einer Hauptverkehrsstraße entspricht. In Innenräumen erhöhen zusätzlich zu den Einflüssen aus der Außenluft Bürogeräte, vor allem Laserdrucker, Kerzen, Staubsaugen ohne HEPA-Filter (high efficiency particle absorber), Kochen, Rauchen, die Heizung, offene Kamine und vieles mehr die Staubkonzentration. Doch – Feinstaub ist nicht Feinstaub. Er besteht aus winzigen Partikeln mit einem Durchmesser von weniger als einem hundertstel Millimeter, also etwa ein Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares.

In den vergangenen Jahren wurde eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien veröffentlicht, die negative Auswirkungen von Feinstäuben auf die Gesundheit belegen. „Je kleiner die Partikel sind, desto gefährlicher für unser Organsystem!“ so Felder weiter. „Die menschliche Schleimhaut in den Atemwegen kann zwar größere, aber selten kleine Partikel abfangen. Sie finden ihren Weg von der Lunge in den Blutkreislauf.“ Wie das Berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin bereits 2006 feststellte, verschlechtern Partikel mit einer Größe von weniger als zehn Mikrometern häufig die Lungenfunktion. Kleinere Partikel mit einer Größe unter 2,5 Mikrometern können bereits systemische Krankheitseffekte wie Tumore oder Herzkreislaufschwäche auslösen.

Um sich vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen und ein harmonisches Raumklima zu schaffen, wurden die memon Produkte entwickelt. Der memonizerCOMBI wird so an der Hauptstromquelle angebracht, dass sein Abstrahlungsfeld auf den gewählten Bereich wirkt. Nach kürzester Zeit vermindert sich der Feinstaub in der Luft erheblich und das Raumklima wird nachhaltig optimiert. Die Technologie wurde inzwischen mehrfach gezielt zur Veränderung des Verhaltens von Feinstaub in verschiedensten Projekten eingesetzt und messtechnisch begleitet – in Autos, Schulen, Privathäusern oder Industrieanlagen, um den Effekt auf die Feinstaubkonzentration zu dokumentieren.

Die Wirkung der memonizer kann durch Luftpartikelmessungen nachgewiesen werden. Der Feinstaubexperte Dr. Friedhelm Schneider führte mit einem Laser Aerosolspektrometer der Firma Grimm mehrere Tests durch. Umfang und Dauer der Messung richten sich nach dem Untersuchungsobjekt.

Der Messablauf besteht im Wesentlichen aus vier Schritten:

  • Auswertung der statistischen Kennzahlen und Festlegung der Auswerteroutinen
  • Erfassen des Ist-Zustandes der Feinstaubbelastung
  • Installation der memonizer und Erfassen der Änderungen der Feinstaubkonzentration
  • Auswertung der Ergebnisse.

Beispiel einer Feinstaubmessung am Arbeitsplatz: Das Laser Aerosolspektrometer erfasst die Partikelkonzentration von 0,3 μm bis 20 μm in 15 Größenkanälen. Aus der Partikelkonzentration werden die Gesamtstaubmasse sowie verschiedene Staubmassenfraktionen in Echtzeit ermittelt. Eine Einzelmessung für den gesamten Größenbereich dauert sechs Sekunden. Der Effekt, den der memonizer auf die Staubpartikel hat, ist von deren Partikelgröße abhängig. Man kann drei Effekte für kleine, mittlere und große Partikel unterscheiden.

PartikelgrößeJe kleiner die Staubpartikel sind, desto größer ist der direkte Effekt einer Konzentrationsabnahme.
Da sich diese kleineren Partikel aber nicht „in Luft auflösen“, sondern untereinander koagulieren und sich an vorhandene größere Partikel anlagern, kommt es mit zunehmender Partikelgröße zu einem leichten Anstieg der Partikelkonzentration. Diese mittleren Partikel liefern auf ihrer Oberfläche wiederum Platz für Anlagerung einzelner kleiner, besonders schädlicher Partikel. Da Staubpartikel mit zunehmender Größe immer schneller sedimentieren, also zu Boden schweben, nehmen die großen Partikel wiederum stark ab.

Die nachstehende Abbildung verdeutlicht diese größen-abhängigen Effekte, wobei die dicken orangen Pfeile die Abnahme bei kleinen und großen Partikeln verdeutlichen.

Das heißt: Der memonizer wirkt besonders bei kleinen Partikeln, die tief in den menschlichen Atemtrakt gelangen können und reduziert die Gesamtbelastung für Feinstaub. Der Staub, der zu Boden sinkt und somit aus der Luft entfernt  wird, kann nicht mehr eingeatmet werden.

Weitere Infos unter: www.memon.eu

Buch Fein(d)staubUnser Buchtipp zum Thema: „Fein(d)staub in Innenräumen“
Erhältlich unter:  www.eu-umweltakademie.eu

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.