Energie tanken und trinken - Joggen im Park

Energie tanken und trinken

Sportgetränke und Energydrinks machen die Runde

Atlethen können den Markt kaum übersehen. Lesen Sie, worauf Sie bei der Zusammensetzung Ihres Energiedrinks unbedingt achten sollten.

Ob im Wettkampf oder beim Joggen. Immer ist auf eine optimale Versorgung mit Flüssigkeiten zuachten. Individell zusammengestellte Energiedrinks können dabei von großer Effektivität sein.

Ob im Wettkampf oder beim Joggen. Immer ist auf eine optimale Versorgung mit Flüssigkeiten zuachten. Individell
zusammengestellte Energiedrinks können dabei von großer Effektivität sein.

Wer mit Hilfe von Sportgetränken seine Trainingsleistungen optimieren möchte, hat es nicht leicht, das passende Getränk zu finden. Grundsätzlich gilt: Ist der Kohlehydratanteil (Zucker) im Getränk zu hoch ist der Wettkampf längst vorbei, bis das Sportgetränk über den Dünndarm resorbiert, und für den Organismus verfügbar ist. In jedem Fall sollten aus gewogene Mineralsalze enthalten sein. Das Getränk muss in der Lage sein, dem Körper genügend Flüssigkeit zu zu führen, was nicht selbstverständlich ist wenn elementare Regeln nicht beachtet werden. Das Getränk sollte schnell herstellbar und kostengünstig sein. Natürlich darf es nicht gegen die Dopingbestimmungen verstoßen.

Da im Magen keine Nährstoffresorption stattfindet, ist es wichtig ein Sportgetränk zu entwickeln, das den Magen so schnell wie möglich verlässt. Erst im Dünndarm gelangen die Nährstoffe in den Blutkreislauf und somit in die Muskulatur. Soll das Getränk also während der sportlichen Aktivität Energie, Flüssigkeit und Stimulanzien liefern muss es rasch den Magen passieren. Ist der Gehalt an Kohlenhydraten zu hoch, verbleibt das Getränk zu lange im Magen. Der Gehalt an gelösten Teilchen wie Magnesium, Kalium, Kalzium etc. spielt für die Entleerung des Magens eine untergeordnete Rolle.

Vergleichende Studien zu Sportgetränken, Softdrinks, Mineralwasser und Mineralwasser/Fruchtsaftgemische haben stark vereinfacht folgende Ergebnisse gebracht:

  • der Kohlehydrat (KH)-Gehalt von Fruchtsäften (12%) und Softdrinks (ca.11%) ist zu hoch, um eine schnelle Magenentleerung zu gewährleisten.
  • Der KH-Gehalt des Getränkes darf nicht mehr als 80g/Liter aufweisen, um effektiv Energie zu liefern und den Organismus optimal mit Flüssigkeit zu versorgen.
  • die Magenentleerung wird durch Konservierungsstoffe und Fruchtsäuren verzögert.

Somit sind Fruchtsäfte als Sportdrink ungeeignet. Auch sollte das Getränk nicht zu süß sein. Glukose (Traubenzucker) bewirkt einen Ausstoß von Stresshormonen, was zu einem leistungsmindernden Anstieg der Herzfrequenz führt. Andere Zucker weisen diesen negativen Effekt nicht auf. Deshalb ist es ratsam Fruktose und Maltodextrine zu verwenden.

Dr. med. Andreas Falarzik ist Facharzt für Orthopädie. Behandlungsschwerpunkte in seiner memon zertifizierten Praxis sind Chirotherapie, Sportmedizin und Akupunktur.

Dr. med. Andreas Falarzik ist Facharzt für Orthopädie.
Behandlungsschwerpunkte in seiner memon
zertifizierten Praxis sind Chirotherapie, Sportmedizin
und Akupunktur.

Bei zu vielen KH und an deren osmotisch wirkenden Stoffen, kann es an statt zur Aufnahme des Getränkes über den Dünndarm, zum Wasserverlust kommen. Dies Sportgetränke und Energydrinks machen die Runde. Atlethen können den Markt kaum übersehen. Lesen Sie, worauf Sie bei der Zusammensetzung Ihres Energiedrinks unbedingt achten sollten. Wasser – Urquelle
und Basis allen Lebens Wasser ist ein ganz besonderer »Stoff«. Das merken wir erst, wenn wir es nicht, oder nur in schlechter Qualität bekommen. Natürlich Gesund stellt Ihnen das nasse Element ausführlich vor und sagt Ihnen, wie Sie qualitativ gutes Wasser bekommen. Energie tanken & trinken ist etwa so, als wür de der Athlet mit einer Durchfallerkrankung an den Start gehen! NaHCO3 oder auch doppeltkohlensaures Natrium genannt, soll dem Trinkwasser zu gesetzt einen Einfluss auf den Blut-pHWert (Blutsäurespiegel) haben. Unter Zusatz von NaHCO3 kommt es zu einem weniger eklatanten Abfall des Blut-pH-Wertes. Es wirkt dem Laktat, das unter hohen Belastungen gebildet wird, entgegen. Die Muskulatur kann länger effektiv arbeiten. Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Chlorid haben keinen Einfluß auf die Aufnahmegeschwindigkeit des Getränkes, sowie auf die Magenentleerung.

Da aber auch der Elektrolytverlust über den Schweiß unter sportlicher Aktivität sehr gering ist, macht es keinen Sinn sie zu ersetzen! Ein ausgewogenes, gutes Mineralwasser ist zur Substitution ausreichend.

Fazit:

  • Dem Sportgetränk sollten max. bis zu 80g/Liter KH zugesetzt werden, die zugleichen Teilen aus Fruktose und Maltodextrinen zusammengesetzt sind.
  • Das Getränk sollte mit NaHCO3 angereichert sein.
  • Die übrigen Spurenelemente sollten nicht übermäßig zugesetzt werden.
  • Fruchtsaftgemische hemmen die Magenentleerung.

Für Getränke die nach dem Training verwendet werden, kann Glukose enthalten sein. Die negativen Effekte auf die Leistungsfähigkeit, spielt während der Ruhezeit und nach dem Training keine Rolle. Zum optimalen Auffüllen der Muskel-KH Speicher sollte der Kaliumanteil in diesen Getränken auf über 70mg/100ml erhöht werden.

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