Gestresste Frau mit Handy am Ohr

Elektrosmog: Nicht sichtbar, aber immer da!

Moderne Technik hat unser Leben entscheidend verändert. Viele von uns fiebern ständig neuen Trends und Geräten entgegen. Täglich nutzen wir die technischen Errungenschaften unserer Zeit: Sie bieten großartige Vorteile, machen Spaß und erleichtern unseren Alltag. Trotz des positiven Nutzens, sind sich immer mehr Menschen auch der Gefahren bewusst, die mit diesen Innovationen einhergehen.

Ist Handystrahlung schädlich?

Ist Handystrahlung schädlich?

Es beginnt am frühen Morgen, zieht sich durch den Tag und sogar durch die Nachtruhe: das pausenlose Pulsieren elektromagnetischer Felder. Egal ob Funkwecker, Smartphone, schnurloses Telefon, WLAN, Tablets usw. – es gibt kaum noch einen Haushalt, in dem sich nicht mehrere dieser Geräte finden. Nicht einmal Kinderzimmer und Babybettchen bleiben ungestört: Neben Spielkonsole und Babyphone sind derzeit sabbersichere Hüllen für Babyhandys der Hit. Damit sollen dann schon die Kleinsten per Einschlafmusik via App zum Schlummern gebracht werden.

Schön, wenn es funktioniert. Doch es dürfte inzwischen jedem klar sein, dass wir mit Nutzung der modernen Technik gleichzeitig die Verantwortung für die damit verbundenen Risiken tragen und uns darum kümmern müssen, sie zu minimieren. Leider wird die Summierung der vielen kleinen, alltäglichen Felder mit niedriger Leistung sehr unterschätzt. Aber genau diese Einflüsse sind auf Dauer extrem belastend für unsere Gesundheit.

Hunderte von Studien haben sich inzwischen mit den Auswirkungen der täglichen Dauerbestrahlung beschäftigt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Sie bestätigen grobe gesundheitsschädliche Effekte – und dies bereits weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte! Im April 2012 hielt Prof. Devra Davis, Epidemiologin und Gründerin des Environmental Health Trust, in den USA einen aufrüttelnden Vortrag über internationale Forschungsergebnisse zu den biologischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung. Davis zitierte u. a. aus der schwedischen Salford-Studie von 2003, die bei Ratten Hirnschäden durch Öffnungen der Blut-Hirn-Schranke diagnostizierte, nachdem die Ratten schwachen, gepulsten Mikrowellenstrahlungen ausgesetzt waren.

Auch in dem Forschungsbericht vom Januar 2013 „Steigende Burn-out-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks“ belegen die Wissenschaftler Ulrich Warnke und Peter Hensinger, wie schädlich hochfrequente elektromagnetische Felder sind. Sie können eine Überproduktion zellschädigender freier Radikaler erzeugen. Diese behindern dann die körpereigene Abwehr, hemmen die DNA-Reparatur, greifen störend in den Stoffwechsel ein und schwächen so den gesamten Organismus.

Dr. med. Michael Steinhöfel, Leiter der Rosenheimer „medforschung“, geht das brisante Thema Elektrosmog aus einem weiteren Blickwinkel an. Er orientiert sich an der Tatsache, dass Organismen schon seit Jahrmillionen von und mit natürlichen, elektromagnetischen Feldern leben. Sie ordnen und stimulieren als winzige Reize die biochemischen und biophysikalischen Vorgänge in den Zellen und Zellzwischenräumen und gewährleisten so ein harmonisches Zusammenwirken. Man kann sich ausmalen, wie sensibel dieses feine Zusammenspiel innerer Felder auf ständige, äußere Feldeinwirkungen reagiert. Aus diesem Wissen heraus beschäftigt sich Steinhöfel intensiv mit Technologien, die den gesundheitsschädigenden Einflüssen elektromagnetischer Felder entgegenwirken. Ein äußerst sinnvoller Ansatz, um die Vorteile moderner Technik zu nutzen, ohne einen hohen, gesundheitlichen Preis dafür zu bezahlen.

Zahlreiche Studien über die Auswirkungen von Elektrosmog fördern erschreckende Werte zu Tage.

Hier einige Beispiele:

Fall-Kontroll-Studie aus Frankreich
„Berufliche und häusliche Exposition bei elektromagnetischen Feldern und ein erhöhtes gesundheitliches Risiko“ Ergebnis: In der Untergruppe der Exposition bei extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern wurde ein signifikant erhöhtes Risiko für Meningiom beobachtet.

Studie von Yakymenko
und weiteren Autoren zur Langzeiteinwirkung von Mikrowellen-Bestrahlung durch Radar und Mobilfunk.

Mehr unter: www.mobilfunkstudien.org

Studie über den Zusammenhang
zwischen Nutzung von Schnurlos-Telefonen und Tumor-Erkrankungen.
Die Autoren schlussfolgern, dass ein erhöhtes Risiko für Gliom und Akustikusneurinom nach mehr als 10-jähriger Mobiltelefon-Nutzung konsistent aufgezeigt wurde.

Mehr unter: www.emf-portal.de

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