Energiesparlampe

Elektrosmog durch Energiesparlampen

Sparen – so lange die Gesundheit hält?

Sparen – so lange die Gesundheit hält?

Energiesparlampen sind seit einiger Zeit in der Diskussion: Endlich, so heißt es, könne man Energie sparen bei gleichbleibendem intensiven Licht und ausreichender Beleuchtung. Doch halten die Energiesparlampen auch in Sachen Strahlung, Elektrosmog und in Bezug auf elektromagnetische Felder, was sie versprechen?

Die Energiesparlampen – auch Kompaktleuchtstofflampen genannt – geben eine nicht unerhebliche elektromagnetische Strahlung ab. Diese Strahlung liegt zwischen 25 und 70 Kilohertz (kHz). Die Energiesparlampen haben ferner noch andere schwerwiegende Nachteile. Empfehlenswert sind sie nicht.

Energiesparlampen geben Elektrosmog ab

Energiesparlampen geben Elektrosmog im hohen Frequenzbereich mit vielen Spitzen, Oberwellen, Auflagerungen und scharfen Pulsen von 100 Hz ab. Alle bekannten Energiesparlampen liegen hiermit über der empfohlenen Norm, der TCO-Norm, um das 7-40-fache. Es gibt unter den Energiesparlampen nur ein einziges Produkt, das den Elektrosmog und die Strahlung gezielt zu reduzieren versucht – selbst dieses liegt nicht unter der TCO-Norm für elektrische Wechselfelder. Bedenken Sie: Wenn Sie in einem Gebäude zahlreiche Energiesparlampen für die Innen- und Außenbeleuchtung einrichten, kann dies zur Hauptquelle für Elektrosmog und Strahlenbelastung werden, stärker noch als z. B. der Mobilfunk, der Kommunikationsfunk oder WLAN. Für Menschen ein großes Problem für die Gesundheit (besonders bei hoher Elektro-Sensibilität). Auch verursachen diese Leuchtmittel einen Ultraschall in Höhe von bis zu 60 kHz. Dies kann als Geräuschbelästigung empfunden werden. Tiere reagieren hier oft noch empfindlicher als Menschen. Die Störströme und Fehlströme durch Elektrosmog können zu technischen Schwierigkeiten an elektrischen Anlagen und Geräten (auch solchen zur Datenübertragung, z. B. Kommunikationsfunk) führen. Der Elektrosmog der Energiesparlampen stört die Langwellen der Radiofrequenzen.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber und andere Schadstoffe

Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Im Durchschnitt liegt die Menge zwischen 2,8 und 8 Milligramm (mg). Prekär ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die UN seit einiger Zeit ein Verbot für die Verwendung von Quecksilber in Erwägung zieht. Der Grund liegt in den Gefahren für die Gesundheit: Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Metall, das es gibt. Es wirkt u. a. giftig auf die Nerven. Weitere giftige Stoffe in den Energiesparlampen sind andere Schwermetalle, Kunststoffe, Klebstoffe. Diese befinden sich in der Elektronik der Energiesparlampen, im Kondensator, im Leuchtstoff, in der Platine u. v. m. Dadurch können Schadstoffe und Geruchsstoffe austreten.

Energiesparlampen sind Sondermüll

Obwohl die Energiesparlampen aufgrund ihres Gehaltes an Schadstoffen eigentlich in den Sondermüll gehören, landen sie immer wieder (zu immerhin 60 Prozent) im gewöhnlichen Hausmüll. Dies bedeutet, dass oftmals der maximal zugelassene Ausstoß von Quecksilber in Müllverbrennungsanlagen nicht eingehalten werden kann. In Erddeponien gerät das Quecksilber in den Boden und in das Grundwasser. So gefährdet es die Erhaltung der Natur und die Gesundheit des Menschen.

Sind die Angaben zur Stromersparnis korrekt?

Die meisten Markenhersteller geben die Stormersparnis auf der Verpackung richtig an. Aber die überwiegende Zahl der Energiesparlampen sind Billigprodukte. Dann wird es mit den Angaben oft nicht so genau genommen und die Stromersparnis ist nicht so hoch wie erwartet. Auch die Lebensdauer der Energiesparlampen fällt dann nicht selten kürzer aus und die Leuchtkraft ist schlechter. Diese kann im Laufe der Nutzungszeit noch abnehmen.

Mangelhafte Lichtqualität der Energiesparlampen

Das Licht, das Energiesparlampen von sich geben, ist unnatürlich und flimmernd. Es enthält schmalbandige, dominante Farbspitzen. Der hohe Anteil an Blaulicht führt dazu, dass man Farben schlecht erkennen kann. Auch ist das Sehen dann unscharf. Der Hormonhaushalt des Menschen kann dadurch beeinflusst werden. So kann z. B. die Ausschüttung von Melatonin behindert werden.

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