Mann mit Laptop im Park

Eingeschränkte Zeugungsfähigkeit durch WLAN am Laptop

Mann mit Laptop im ParkSeit längerer Zeit ist bekannt, dass Elektrosmog beim Kommunikationsfunk schädlich sein kann – nun haben argentinische Wissenschaftler jedoch ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Erforschung der schädlichen Strahlenemission aufgeschlagen. Nicht nur der Mobilfunk mit Handys und Smartphones kann zu Problemen mit der Gesundheit führen. Auch Internetverbindungen mit WLAN sind ein Risikofaktor in Sachen Elektro-Sensibilität. Zu den Langzeitrisiken der Strahlung zählt nämlich auch die eingeschränkte Zeugungsfähigkeit des Mannes. Ebenso können Veränderungen des Erbguts bzw. Schäden an der DNA vorkommen.

 

Schädigungen der Spermien durch einen Laptop auf dem Schoß

Das Hauptproblem: Wenn ein Laptop über WLAN mit dem Internet verbunden ist und gleichzeitig auf dem Schoß abgelegt wird, dringen die schädlichen Strahlen in hohem Maße bis in die Spermien und das Erbgut vor. Wer kennt diese Situation nicht? Täglich pendeln tausende Menschen mit dem Zug zwischen Wohnort und Arbeitsplatz hin und her. Viele von ihnen nutzen die Zugfahrt für liegen gebliebene Arbeiten am Laptop. Andere machen es sich nach Feierabend auf dem Sofa gemütlich – mit dem Laptop auf dem Schoß, für den E-Mail-Austausch mit Freunden. Durch den Elektrosmog des WLANs kann die sogenannte Motilität (Beweglichkeit) der Spermien eingeschränkt werden. Auch können in den Strängen der DNA Brüche auftreten. WLAN-Zugriffspunkte finden sich vielerorts, oft natürlich in der Nähe von Menschen. Die Intensität der Strahlung hängt von der Entfernung ab. Bei größerer Nähe ist sie besonders stark. Wird ein Laptop, das sich bei Gebrauch immer in unmittelbarer Nähe des Nutzers befindet, länger benutzt, wirken sich die elektromagnetischen Felder durch Elektrosmog schädigend auf die Spermien aus.

Argentinische Studie belegt Schädigung der Zeugungsfähigkeit durch WLAN

Federführend ist hierbei das Nascentis Center für reproduktive Medizin in Cordoba in Argentinien. Das Forschungsteam unter der Führung von Conrado Avendaño fand in der weltweit ersten Studie zu diesem Thema heraus, dass das WLAN auf die Gesundheit der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit eine viel verheerendere Wirkung hat, als bisher gedacht. Es wurden Spermaproben von 29 gesunden Probanden im Alter von 25 Jahren untersucht. Jede einzelne Probe wurde in zwei gleiche Teile geteilt, die in verschiedenen Räumlichkeiten bei kontrollierter Temperatur untergebracht wurden. Eine der beiden Unterproben wurde unter ein Laptop gelegt, der mit einer Internetverbindung mit WLAN ausgestattet war. So wurden im Labor die Bedingungen nachgeahmt, die entstehen, wenn ein Mann sein (WLAN-verbundenes) Laptop auf den Schoß nimmt. Das Ergebnis der Studie ist erschreckend: Bei den bestrahlten Spermienproben waren 25 Prozent bewegungslos, bei den nicht-bestrahlten nur 14 Prozent. Unter den bestrahlten zeigten sich bei 9 Prozent Schäden am Erbgut, unter den nicht-bestrahlten nur bei 3 Prozent. Der Elektrosmog durch WLAN tötet also die Spermazellen nicht, verringert aber deutlich ihre Motilität und schädigt die DNA.

Laptops mit WLAN-Verbindung niemals auf den Schoß

Bisher ging man davon aus, dass die Strahlung beim WLAN wesentlich weniger bedenklich sei als die beim Mobilfunk mit Handy, weil die Strahlungsintensität wesentlich geringer als bei Handys ist. Nun weiß man es besser: Männer, die ihre Zeugungsfähigkeit schützen wollen, sollten ihr über WLAN mit dem Internet verbundenes Laptop niemals auf den Schoß nehmen.

Wie sollten sich Handy-Nutzer verhalten?

Das angesehene deutsche ECOLOG-Institut kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Dort wurden in Auswirkungen von Elektrosmog beim Mobilfunk mit Handys untersucht und entsprechende Erkenntnisse veröffentlicht. Ergebnis: Die Strahlung der elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen kann die Fruchtbarkeit in entscheidender Weise negativ beeinflussen. Männer sollten also folgendes Risiko meiden: Handys sollten nie eingeschaltet oder im Stand-by-Modus am Gürtel befestigt oder in der Hosentasche aufbewahrt werden, beispielsweise beim Telefonieren mit einer Freisprechanlage und / oder Headset.

 

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