Schutz vor Feinstaub durch Laserdrucker

Dicke Luft am Arbeitsplatz?

Wenn man von Feinstaub spricht, ist meist nur von Luftbelastungen im Außenbereich die Rede

Genau hier liegt das Problem. Denn die Innenraum-Belastung liegt noch viel höher. Das beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit – es kostet auch richtig Geld. Besonders betroffen: Die Arbeitswelt. Hier entstehen tagtäglich immense Kosten durch krankheitsbedingte berufliche Fehlzeiten.

Angenommen, Sie leben mitten in einer Großstadt: Was glauben Sie, wo ist die Luft belasteter – draußen oder drinnen? Wenig verwunderlich, wenn Sie jetzt denken, Sie wären Innen auf der sicheren Seite. Doch entgegen dieser weit verbreiteten Annahme atmen wir innerhalb unserer vier Wände wesentlich mehr Feinstaub ein. Woher kommt das?

Zum einen ist Feinstaub so klein und winzig, dass er sich nicht einfach vor die Tür schicken lässt. Er bahnt sich seinen Weg durch jede Ritze und kommt ungebeten durch alle Fenster. Neben dem Feinstaub von Außen summieren sich dann noch die Feinstaubquellen in geschlossenen Räumen wie Tabakrauch, Kerzenruß, Tonerstaub, Putzmittel, Materialausdünstungen etc.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass wir 80 bis 90 % unserer Zeit Innen verbringen, wird die Problematik schon deutlicher.

Zu Hause haben Sie selbst Einfluss darauf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und Vorsorge zu treffen. Anders im Beruf. Dort sind die Beeinträchtigungen durch die Arbeits- und Produktionsprozesse meist noch viel höher. Hinzu gesellt sich in vielen Unternehmen eine generelle Unkenntnis über die Feinstaub-Problematik. Glücklicherweise werden sich immer mehr Arbeitgeber ihrer Verantwortung bewusst und bringen in Erfahrung, ob im eigenen Unternehmen „dicke Luft“ herrscht oder nicht. Selbstverständlich gibt es je nach Branche große Unterschiede. An Arbeitsplätzen wie z.B. in Produktionshallen, an Werkzeugmaschinen, oder in Friseursalons entstehen überdurchschnittlich große Mengen feinster, gesundheitsschädlicher Staubpartikel.

Ganz besonders betroffen ist die Druck- und Verlagsbranche. In der Papier verarbeitenden Industrie muss die Luftfeuchtigkeit so gering wie möglich gehalten werden. Dadurch lädt sich die trockene Luft aber umso schneller auf, die Feinstäube aus dem Papier und den Druckfarben bleiben sehr lange in der Atemluft hängen. Folge: Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) wird oft überschritten. (Der seit 2010 gültige AGW löste den MAKWert ab. Grundlage für AGW-Werte ist die technische Regel für Gefahrstoff e TRGS 900.)

Die „will Magazine Verlag GmbH“ im Münchner Stadtteil Schwabing wollte es genau wissen. Sie beauftragte die Firma AEROMESS aus Dresden mit einer dezidierten, zweitägigen Vergleichsmessung ihrer Raumluft. An zwei aufeinander folgenden Tagen, mit so gut wie identischen Wetterbedingungen, wurde jeweils 24 Stunden lang der Feinstaubgehalt in der Raumluft protokolliert. Die Aufzeichnungen erfolgten kontinuierlich im 6-Sekunden-Takt. Einziger Unterschied: Am zweiten Tag waren vor der Messung memonizer sowohl im Strom- und Wasserkreislauf, als auch an der Heizung sowie in allen Mobilfunktelefonen der Mitarbeiter eingebaut worden. Das Ergebnis war beeindruckend:

Staubmasse in der Raumluft, Bürogebäude in München 2012

Staubmasse in der Raumluft, Bürogebäude in München 2012

Die signifikanten Feinstaubveränderungen zeigen zweifelsfrei, dass memon die Anzahlkonzentration der kleinsten und gefährlichsten Staubpartikel deutlich verringert, indem sich die Größenverteilung der Staubpartikel verändert. Daraus ergeben sich noch viele weitere positive Effekte. Denn automatisch werden damit auch Gerüche und andere gesundheitsgefährdende Stoffe wie Keime aus der Atemluft genommen. Da ist dann das herzhafte Niesen des Kollegen am Nebentisch nur noch halb so problematisch…