Schueßler Salze Nr 3

Calcium phosphoricum regeneriert und baut auf

In diesem Teil der Serie zu den Schüßler-Salzen stellen wir Ihnen das Heilmittel Nummer 2, Calcium phosphoricum vor. Dieser Mineralstoff hat eine stark aufbauende Wirkung, gleichgültig ob es sich um die psychische Ebene und den Aufbau der Persönlichkeit oder um die physischen, körperlichen Prozesse handelt.

Mit dem Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum hatten wir einen Mineralstoff, der eine enge Verbindung mit der Hülle, wie z. B. dem Bindegewebe des Körpers zu tun hat. Mit Calcium phosphoricum, der Nr. 2 der Schüßler-Salze, haben wir es nun mit einem Mineralstoff zu tun, der für die Fülle des Körpers zuständig ist. Er steht für die inneren Vorgänge wie sie in den Knochen, den Zähnen, den Aderwänden, dem Blut, den Muskeln und den Organen vorkommen.

Knochen bestehen zu 85 Prozent aus Calcium phosphoricum. Nur ein Prozent des gesamten Calcium phosphoricum Vorkommens ist in Flüssigkeit gelöst. Dort erfüllt es lebensnotwendige Funktionen und regelt den Säure-Basen-Haushalt

Knochen bestehen zu 85 Prozent aus Calcium phosphoricum. Nur ein Prozent des gesamten Calcium phosphoricum Vorkommens ist in Flüssigkeit gelöst. Dort erfüllt es lebensnotwendige
Funktionen und regelt den Säure-Basen-Haushalt

Ein Erwachsener hat etwa ein bis eineinhalb Kilogramm Calcium phosphoricum in seinem Körper „verbaut”. Der größte Teil davon befindet sich in den Knochen (diese bestehen zu 85 Prozent aus Calciumphosphat, zu zehn Prozent aus Calciumcarbonat und zu geringeren Teilen aus anderen Mineralien, wie Magnesium und Fluorid. Etwa ein Prozent der Gesamtmenge des Calcium phosphoricum ist in Ionenform in Flüssigkeiten wie Zellen und Blut gelöst.

Die Bedeutung von Calcium phosphoricum im menschlichen Körper ist extrem vielfältig. Vor allem der gelöste Anteil in den Flüssigkeiten trägt unter anderem zum Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts bei. Kommt es zu einem Mangel an gelösten Calciumphosphat-Ionen, wird die benötigte Menge einfach aus den Knochen abgebaut, was zunächst und kurzfristig problemlos möglich ist. Wird dieser Mangelzustand jedoch chronisch, so kommt es zu Osteoporose. Die Problematik besteht darin, dass die Folgen eines Mangelzustands erst sehr spät bemerkt werden. Umso wichtiger ist es, die anderen Symptome für Mangelerscheinungen richtig zu deuten und frühzeitig zu erkennen.

Mangelerscheinungen erkennen

Menschen, die ein Verlangen nach pikanten Speisen haben, oder die nach eiweißreicher Nahrung verlangen und gleichzeitig Gemüse meiden, leiden sehr wahrscheinlich unter einem Mangel an Calcium phosphoricum. Ein besonders auffälliges Symptom ist das starke Verlangen nach Milch oder Milchprodukten oder eine extreme Abneigung dagegen. Auch  ständiges Frösteln, Polypen, schwache, brüchige Knochen, Kopfschmerzen und lange Rekonvaleszenzzeiten nach Krankheiten sprechen für die Verabreichung von Schüßler-Salz Nr. 2.

Auf der seelischen Ebene macht sich dieser Mangel durch Ängstlichkeit und große Schreckhaftigkeit bemerkbar. Äußerlich betrachtet wirkt ein Calcium phosphoricum Typ etwas wächsern. Seine Haut hat einen warmen elfenbeinfarbigen Weißton, was sich meist an den Nasenflügeln, der Nasenspitze und an den Ohren erkennen lässt. Nicht selten sind auch wächserne Hautareale, die sich von der Nasenwurzel über die Augenbrauen hin erstrecken. Erwachsene, die nach diesem Mittel verlangen, sind meist lebhafte, schwächliche und vorwiegend schmalwüchsige Personen. Kinder sind eher träge oder gleichgültig und haben einen schlaffen eingezogenen Bauch.

Calcium phosphoricum ist neben der aufbauenden und Halt gebenden Wirkung im Organismus maßgeblich an der Regulierung des Eiweißhaushalts beteiligt. Der ständig wachsende Verzehr von Eiweißen fordert einen erhöhten Bedarf an Calcium phosphoricum, das dem Organismus dabei hilft das Eiweiß für den organischen Aufbau zu binden. Ein Mangel bewirkt, dass das Eiweiß nicht verwertet werden kann. Die Eiweißflocken werden im Körper angeschwemmt, was zu einer starken Gewichtszunahme führen kann.

Calcium phosphoricum ist das wichtigste „Knochensalz” der Biochemie. Nach Dr. Schüßler gilt es vor allem als „Heilmittel anämischer Zustände und Restaurationsmittel der Gewebe nach Beendigung von akuten Erkrankungen”. So wird das Schüßler-Salz Nr. 2 häufig nach „schwächenden Krankheiten” als Aufbaumittel verwendet. Verständlich, dass es auch häufig Verwendung während der Schwangerschaft findet, wo die werdende Mutter zugunsten des heranwachsenden Kindes selbst viel Substanz verliert.

Calcium phosphoricum ist ein langsam wirkendes Mittel, das über einen längeren Zeitraum gegeben werden sollte. Es wirkt entkrampfend und entspannend auf Muskulatur und Nerven. Dabei haben vor allem die Nerven eine hohe Affinität zu Phosphor, ohne das kein Denken möglich wäre.

Anwendung:

– bei Infektionen.
– zur Regeneration.
– zum Aufbau nach langer Krankheit.
– bei Neigung zu Allergien
– bei Ekzemen (auch als Salbe)

Die gängigen Verabreichungsformen sind D 6 oder D 12.

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