Strukturformel von Aspartam

Bitterer Süßstoff Aspartam

Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die uns glücklich machen. Im Fall von Aspartam, dem kleinen Süßmacher der sich in vielerlei „Diätgetränken“ versteckt, scheint das nicht  zuzutreffen. Ob Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel oder einfach nur E 951. Die vermeintliche Diätsüße setzt der Gesundheit schwer zu.

Strukturformel von Aspartam

Strukturformel von Aspartam

Dass Zucker dick macht ist bekannt. Dass der Süßstoff Aspartam krank macht, leider nicht. Der unter der Bezeichnung E 951 eingetragene Lebensmittelzusatzstoff ist wegen seiner enormen Süßkraft vor allem bei Diabetikern, Übergewichtigen und denen, die zuvor genanntes nicht werden wollen, sehr beliebt. Eine 200-fache Süßkraft von Zucker hört sich auch sehr verlockend an, wenn man auf das süße Leben nicht verzichten will. So sind gerade die Menschen, die sich um ihren Körper, ihre Gesundheit und vor allem um ihr Aussehen sorgen, leichte Beute für die Süßstoffhersteller. Gerade sie tappen in die chemische Falle, wo eine Vielzahl der Krankheitssymptome ihre Wurzeln haben, von A wie Alzheimer bis Z wie Zittern. Die Beschwerden die durch Aspartam hervorgerufen werden, lesen sich wie das Who is Who der Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen.

Wenn die Chemie nicht stimmt

Wie kann das geschehen, dass ein von der Lebensmittelbehörde zugelassener Stoff so gesundheitsschädlich sein kann? Nun, chemische Prozesse laufen im  Reagenzglas einfach anders ab als in lebenden Organismen. Aspertam ist z. B. ein Dipeptidester, der aus den beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin besteht. Beide Aminosäuren werden mittels Mikroorganismen hergestellt. Das Problem ist nun, dass Aspartam im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt. Phenylalanin ist jedoch für Menschen, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, sehr gefährlich. Die Folgen sind u. a. verkümmertes Wachstum, mentale Probleme und „Schwachsinn“. Lebensmittel, die Aspartam enthalten, unterliegen daher der Auszeichnungspflicht „enthält Phenylalanin“. Ein negativer Aspekt, der alle Menschen betrifft ist, dass ein erhöhter Phenylalaningehalt im Blut den Serotoninspiegel senkt, was zu emotionellen Störungen wie z. B. Depressionen führen kann. Serotonin sorgt im Organismus für gute Stimmung. Aspartam lässt das nicht zu. Besonders gefährlich ist dies bei Ungeborenen und Kleinkindern.

Vor allem die Kombination von freien ungebundenen Aminosäuren, wie Aspartamsäure oder Glutaminsäure, ist höchst bedenklich. Dieser Mix kann schwere chronische und neurologische Störungen, sowie eine Vielzahl anderer akuter Symptome hervorrufen. Normalerweise verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass eine erhöhte Aspartam- und/oder Glutamatkonzentration (oder andere Hirn und Nervengifte) über das Blut ins Gehirn gelangen. Da diese Funktion im Kindesalter allerdings noch nicht voll entwickelt ist, sind bei Kleinkindern Teile des Gehirns praktisch ungeschützt. Es kann gar nicht genug auf die Gefahren von Aspartam hingewiesen und vor dem Verzehr dieses Stoffes gewarnt werden. Eine sehr gute und natürliche Alternative ist Stevia.

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