Wenn die Biene von der Erde verschwindet…

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

(Albert Einstein)

Was Albert Einstein schon 1949 erkannt hat, rückt erst heute langsam ins Bewusstsein der Menschen. Erst allmählich wird deutlich, welch enorme Bedeutung die Biene für das ökologische Gleichgewicht hat. 75 Prozent der Nahrungsmittelpflanzen auf der ganzen Welt sind von der Bestäubung durch die Bienen abhängig. Ohne Bestäubung keine Pflanzen, keine Lebensmittel, keine Tiere,…

Aber die Biene kann noch mehr: Bienenvölker sind ein grandioses Vorbild für ein funktionierendes Gemeinwesen. Und die Wabenstruktur eines Bienenstocks ist ein Meisterwerk der Architektur, an dem sich z. B. Fahrzeug- und Flugzeugingenieure orientieren.

Immer weniger Bienenvölker

Doch die Bienen sterben. Durch immer mehr Monokulturen fehlt ihnen die Nahrung. Wildbienen brauchen Nistmöglichkeiten, die aber durch die zunehmende Flächenversiegelung rapide abnehmen. Pestizide wirken nicht nur auf Schädlinge, sondern sind auch für die Bienen tödlich. Und durch die weiterhin massiv zunehmende elektromagnetische Strahlung werden die sensiblen Insekten so geschwächt, dass sie anfälliger für Krankheiten werden. Dadurch sterben oft ganze Völker.

Die Lage ist ernst. Gab es in Deutschland im Jahr 1950 noch 2 Millionen Bienenvölker, sind es heute nur noch 800.000 – das entspricht einem Rückgang von über 60 Prozent.

Um die Bienen zu retten bzw. ihre Population zu erhöhen und damit auch das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen, wurde 2015 beefuture gegründet. Die Idee: Unternehmen investieren in die Aufzucht und die Pflege von Bienenvölkern und bekommen dafür ihren unternehmenseigenen Honig. Rund 320 Unternehmen machen bereits mit. Sie alle haben erkannt, dass es allerhöchste Zeit ist, in den Umweltschutz und nachhaltige Projekte zu investieren – für eine bessere Zukunft.

Am 20. Mai ist weltweit der „Tag der Biene“. Dabei geht es darum, das Bewusstsein für die Umwelt und die Bedeutung der Biene zu stärken.

memon ist Bienenpate

memon setzt sich seit seiner Gründung aktiv für Mensch, Tier und Umwelt ein. Dabei ist es mehr als ein Engagement, es ist die Unternehmensphilosophie und die gemeinsame Haltung der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter, Verantwortung für Mensch und Tier und den Erhalt einer intakten Umwelt zu übernehmen. Deshalb unterstützt memon neben vielen anderen sozialen und Umwelt-Projekten auch beefuture: Seit 2018 ist memon Bienenpate.

Mehr über Bienen im memon Podcast

In der neuen memon Podcast-Reihe „Herzschlag“ erzählt beefuture-Gründer Frank Weiß, was ein unverkäufliches Glas Honig bei ihm ausgelöst hat, wie er sein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Natur und Ernährung entwickelt hat und warum ohne Bienen die Supermarktregale leer bleiben.

Jetzt reinhören in den neuen memon Podcast „Herzschlag“ mit Frank Weiß.