Anonyme Person

Das Bekenntnis eines Unbekannten

Rauchen ist etwas wunderbares, geradezu herrlich und fantastisch die erste Zigarette am Morgen. Anschließend eine Zigarette nach der anderen den ganzen Tag, man nennt es Kettenrauchen. So lebte ich fast 20 Jahre mit mehreren Packungen täglich. Außer manchmal ein bisschen Husten fand ich das grundsätzlich sehr cool und schließlich gehörte es damals zum Lifestyle eines erfolgreichen Menschen, sich immer mal eine anzuzünden. Und außerdem, so sagte mir mein Freund Harry (ebenfalls Raucher), gebe es Erkenntnisse, ja sogar Studien, dass Rauchen gar nicht so schädlich sei, wie man uns weismachen wolle. Ich habe mal nachgeschaut, es gibt tatsächlich einige Berichte, dass diese Qualmsucht ohne bleibende Schäden genossen werden kann, allerdings nur ganz vereinzelt, fast alle unbekanntbehaupten das Gegenteil. Die Zeit hat die Wahrheit an den Tag gebracht – Rauchen ist doch schädlich, ja kann tödlich sein, wie sogar seit einiger Zeit auf den Päckchen stehen muss.

Warum hat man uns das nicht schon früher gesagt oder wollten wir es vielleicht gar nicht wissen? Rauchen ist doch so etwas Schönes. Leider ist mir dieses Missverhältnis an Aussagen erst heute bewusst geworden, nämlich als mir die Parallelen von Rauchverhalten zu Mobilfunk aufgefallen sind. Sie erinnern sich? Anfang der 90er Jahre war es etwas ganz besonderes, mit einem kofferähnlichen Gerät von – heute unvorstellbaren – Ausmaßen herumzulaufen und über dieses Monster überall erreichbar zu sein. Auch ich war stolzer Besitzer eines solchen Produktes.

Die Dinger waren auch noch ziemlich teuer und somit noch nicht für jedermann erschwinglich. Und wie sieht es heute aus? 20 Jahre später? Wer kein Handy (wie die Teile heute heißen) hat, zählt schon fast zu den Außenseitern unserer doch so modernen, aufgeklärten Gesellschaft. Mein Freund Harry – Sie wissen schon, der Raucher von früher (er raucht übrigens auch nicht mehr) – meint jetzt, dass er nach einem längeren Telefonat mit dem Handy so ein Schwindelgefühl im Kopf verspüre und manchmal sogar eine extreme Konzentrationsschwäche bemerke. Ob das wohl schädlich sei? Nein, meinte ich, dafür gäbe es keine Beweise und übrigens bestimmt jede Menge Studien, die das bestätigen. Stimmt, es gibt jede Menge Studien, aber wie kann das nur sein? Sie beweisen genau das Gegenteil.

Elektromagnetische Felder sind schädlich für unsere Gesundheit und das ganze Ausmaß ist noch gar nicht erkennbar, weil es sich noch um eine ziemlich junge Technologie handelt. Also für die, die es genau wissen wollen, i

ch habe über 1600 Studien von renommierten Wissenschaftlern und Instituten gefunden, welche von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit berichten und nur 10, die sagen: es macht nichts, wir brauchen uns nicht zu sorgen. Jetzt komme ich ganz schön ins Grübeln, soll ich den 10 oder den 1600 glauben? Der liebe Gott, habe ich mir gedacht, hat mir den Verstand sicher nicht umsonst mitgegeben, also habe ich mich für die 1600 entschieden. Es fiel mir eigentlich ganz schön leicht, denn da war auch noch so ein Gefühl, Sie kennen das ja vielleicht, es war, als ob mir jemand zuflüstert „Gesund bist du wertlos, da können wir nichts verdienen“. Mein Freund Harry war ganz schön niedergeschmettert, als ich ihm von meinen Erkenntnissen berichtete und das erste was er sagte war: „Was mache ich jetzt? Ich will aber auf mein Handy und die ganzen anderen Annehmlichkeiten nicht verzichten. Wir können doch nicht wie beim Rauchen einfach aufhören zu telefonieren oder was meinst du?“ Aufhören würde uns nicht viel nützen, meinte ich darauf, denn durch meine Recherchen war mir inzwischen klar geworden, es geht noch viel weiter als wir denken, denn wir sind umgeben von Strahlungen unterschiedlichster Arten und Quellen.

Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie uns diese Erkenntnisse frustriert haben. Als Genießer ständiger Erreichbarkeit sahen wir unsere Lebensqualität dahinschwinden. Ein Leben ohne Handy … unvorstellbar. Aber wie sagte schon meine Oma immer: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“. Es war zwar kein Kraut im Spiel, als mir Harry schon bald freudestrahlend erzählte „Stell dir vor, mein Schwindelgefühl und meine Konzentrationsschwäche sind wie von Zauberhand verschwunden und ich kann wieder unbeschwert telefonieren.“ Natürlich war ich neugierig und drängte ihn, mich aufzuklären. Er vertraute mir an, dass seine Tante Eva ihm schon vor längerer Zeit von einem Produkt vorgeschwärmt habe, welches der von uns besprochenen Problematik entgegenwirken würde. Da er das bisher als unwichtig eingestuft hatte, war er darauf nicht näher eingegangen und habe sich erst nach unserer Diskussion daran erinnert. „Stell dir vor, meine Tante hatte sich gerade noch so einen Chip fürs Handy bestellt. Ich konnte Sie überreden, ihn mir zu verkaufen. Das Ergebnis ist geradezu umwerfend. Keine Beschwerden mehr, aber meine Flatrate rentiert sich zurzeit besonders, denn ich telefoniere jetzt noch lieber als früher.“ „Was ist das nun für ein Chip, wie du das nennst, und was kostet sowas, fragte ich?“ Mein Freund zeigt mir sein Smartphone und dort ist unter einer Folie dieses Wunderding zu sehen. „memonizerMOBILE“ steht darauf. „Sieht gut aus und wirkt fantastisch“ meint Harry. Die 99 €, welche er dafür bezahlt hat, sind gut angelegt, sagt er. Das habe ich früher in einer Woche für Zigaretten ausgegeben und dabei ist es mir auch noch schlecht gegangen. Was soll ich sagen, ich war selten so schnell an meinem PC und habe www.memon.eu eingegeben, um mich zu informieren und so ein Teil zu bestellen.

Sie werden es mir nicht glauben, aber ich bin mittlerweile von oben bis unten und von vorne bis hinten mit den sogenannten memonizern ausgestattet, wie die Firma memon ihre Produkte nennt. Ganz besonders toll finde ich die Möglichkeit, mich in allen Lebensbereichen vor den angeblich nicht vorhandenen Gefahren schützen zu können. Bei einem Beratungsgespräch wurde mir dann auch bewusst gemacht, wie wichtig gerade ein harmonisches Umfeld bei mir Zuhause und vor allem an meinem Lieblingsplatz, meinem Doppelbett, während der Schlafphase ist, wenn mein Körper auf Regeneration schaltet. Ich muss gestehen, alles äußerst einleuchtend, auch, dass der memonizerBODY für unterwegs konzipiert wurde und nicht, wie ich ursprünglich vermutet hatte, das COMBI Gerät gegen die Strombelastung und für die Raumluftverbesserung für Zuhause ersetzt. Wurde mir auch gleich voll bestätigt, denn seit Einsatz dieses COMBI Gerätes von memon schlafe ich wie ein Murmeltier und bin morgens ausgeruht und voller Tatendrang.

Apropos Tatendrang, ich bin voller Begeisterung und Freude, etwas gefunden zu haben, was es mir ermöglicht, den technologischen Fortschritt mitmachen zu können und ich keine Angst haben muss, etwas liebgewonnenes aufgeben zu müssen. Deshalb bin ich nicht nur ein begeisterter Anwender, sondern erzähle jedem, der mir über den Weg läuft, von diesen Möglichkeiten. Denn wie froh wäre ich und natürlich auch Harry und viele unserer Bekannten gewesen, wenn wir schon früher davon gewusst hätten. Aber es ist nie zu spät und manche Dinge brauchen halt ihre Zeit, wie beim Rauchen eben. Heute habe ich mir angewöhnt, ein bisschen anders zu denken und mich interessiert bei einer Sache nicht mehr der Preis, sondern vielmehr der Wert.

Ihr unbekannter Realist

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