Elektromagnetische Felder - Sendemasten

Auswirkungen elektromagnetischer Felder

Elektromagnetische Felder sind mittlerweile allgegenwärtig

Der weit überwiegende Anteil der in Deutschland lebenden Menschen besitzt ein Smartphone. Seit der boomenden Entwicklung von Sozialen Netzwerken wie Facebook, twitter, WhatsApp oder auch nur für die inzwischen gang und gäbe gewordene mobile Navigation per Smartphone ist fast jeder Smartphone-Besitzer durchgängig mit seinem Gerät online.

Elektromagnetische Felder und deren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus..

Elektromagnetische Felder und mögliche Auswirkungen.

Leider hat diese Bequemlichkeit die Konsequenz, dass sie untrennbar mit der Existenz von elektromagnetischen Feldern bsp. durch Antennenstrahlung verbunden ist. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, ob und inwieweit sich diese elektromagnetischen Felder auf Organismen auswirken. Die Auswirkungen der Belastung von Organismen mit elektromagnetischen Feldern sind bislang weitestgehend unbekannt.

Rund 300.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, etwa 100 Millionen privat genutzte Sendeanlagen wie kabellose Netzwerke (WLAN) oder auch schnurlose Telefone sowie circa 100 Millionen Mobiltelefone teilen sich in Deutschland den Äther. Alle senden eine mehr oder weniger große Dosis von elektromagnetischen Strahlen im hochfrequenten Bereich aus.

Hinzu kommen elektromagnetische Felder im niederfrequenten Bereich, an die man zuerst nicht denkt: sie entstehen überall dort, wo z.B. Stromleiter mit Strom durchflossen werden, also auch im Umfeld von Hochspannungsleitungen, in sämtlichen Elektrogeräten, in Kabeln jedweder Art im Haus, in Umspannwerken usw.

Während elektrische Geräte untereinander strengen Richtlinien bezüglich ihrer elektromagnetischen Verträglichkeit unterliegen, damit sie sich nicht gegenseitig stören, sind die Auswirkungen und die daraus resultierenden Gesundheitsrisiken auf lebende Organismen weitgehend unklar. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, durchgeführt an Menschen, Tieren und Pflanzen geben Anlass dafür anzunehmen, dass Elektrosmog eine der Ursachen für bestimmte Krankheitsbilder ist, deren Symptome aus dem Vorhandensein von Elektrosmog abgeleitet werden können – und die fast schon als Zivilisationskrankheit angesehen werden müssen.

Wissenschaftliche Studien sind aber teuer und zeitaufwändig. Somit ist die Grundgesamtheit aller Studien als Basis für daraus abzuleitende Schlussfolgerungen derzeit noch eher gering. Es werden einfach zuwenig Studien in diesem Forschungsgebiet in Auftrag gegeben.

Durch geeignete Maßnahmen kann aber jeder Einzelne Vorsorge dafür treffen, die ggf. schädlichen Auswirkungen von Elektrosmog auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Der erste Schritt lautet dabei: Aufklärung über die möglichen Gefahren von elektromagnetischer Strahlung.

Ein politisches Ziel könnte z.B. lauten, nicht nur (wie bereits geschehen) die zulässigen Feldstärken zu begrenzen, sondern auch überall dort, wo machbar, auf Mobilfunkanwendungen zu verzichten. Die heutige Technik erlaubt es beispielsweise, ein und dieselbe Infrastruktur mehreren Anbietern gleichzeitig zur Verfügung zu stellen, so dass die Installation von neuen Mobilfunkmasten vermieden werden kann.

Auch schutzbedürftige Gruppen wie Kinder, ungeborenes Leben und besonders empfindliche Personen müssen sich hinsichtlich ihres Schutzes dabei in besonderer Weise auf sinnvolle Entscheidungen des Gesetzgebers verlassen können.

Der verantwortungsvolle Umgang mit neuen Techniken ist eine der Schlüsselentscheidungen zum Schutz der noch unbekannt großen Risiken.

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