Aroniabeere

Aronia – kleine Beere mit großer Wirkung

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die hohe Heilkraft der Aroniabeeren

Unsere Großmütter kannten sie noch, die dunkelvioletten Früchte der Schwarzen Eberesche. Sie machten daraus Mus, Marmelade und Saft. Dann gerieten die heidelbeerähnlichen Früchte für viele Jahre in Vergessenheit – doch heute erleben sie eine wahre Renaissance: Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Aronia-Beeren in Punkto Heilkraft eine ganz besondere Stellung einnehmen. Sie besitzen eine vergleichsweise hohe Menge an Polyphenolen (Anthocyanidine), die eine große Rolle in der Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen spielen.

Aroniabeere

Aroniabeere

Die Power-Beeren besitzen zudem hohe antioxidative Kraft und eigenen sich daher ebenso in der ernährungsbasierten Therapie von Krebs. Denn in Sachen Antioxidanzien liegt die Aronia auf Platz eins noch vor allen anderen Beeren oder Traubensorten. Antioxidanzien, das sind natürliche Schutzstoffe, welche die Zellwände stabilisieren und die Aggressivität der so genannten Freien Radikale mindern. Diese aggressiven Teilchen beschleunigen den Zellalterungsprozess und sind ursächlich an der Entstehung verschiedener Krankheiten beteiligt. Die stark antioxidative Wirkung macht den Aronia-Beeren-Saft natürlich auch zum idealen Anti-Aging-Trunk! Den Aronia-Direktsaft gibt es jetzt auch in der praktischen drei-Liter-Saftbox mit Zapfhahn: die luftdichte Verpackung schützt die wertvollen Inhaltsstoffe der Aronia beere und hält den Saft mindestens drei Monate frisch. Die Menge von drei Liter entsprechen einer Monatskur bei einer empfohlenen Tagesdosis von 100 ml Aroniasaft.

Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb, und haben eine Geschmacksnote zwischen Heidelbeer- und Traubensaft, sind jedoch nicht so süß. Als erfrischende Schorle ist es das ideale Getränk für zwischendurch oder nach dem Sport. Zur Zeit wird in Deutschland in einem staatlichen Verbundprojekt die Aroniabeere weiter untersucht. Beteiligt sind die Universität Potsdam, die Universität Braunschweig und das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Das dreijährige Forschungsprojekt wurde von der Bundesregierung mit 700 000 Euro unterstützt.

Buchempfehlung:

Aronia – Powerbiostoffe aus der Apfelbeere
Petra Neumayer, Birgit Funfack,
Koha Verlag
ISBN-10: 3867280843

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