Was Sie über Handystrahlung, WLAN und
die Einführung von 5G wissen sollten

5G soll höhere Geschwindigkeiten bei der digitalen Datenübertragung garantieren, helfen Energie zu sparen, die Nachhaltigkeit fördern und Deutschland als Wirtschaftsmacht sichern. Das klingt erst einmal ganz gut und sinnvoll. Was die meisten Menschen aber nicht wissen: Schon jetzt gibt es mehr als 1.600 Studien weltweit, die die schädigende Wirkung der Strahlenbelastung auf unsere Gesundheit belegen. Durch den 5G-Ausbau nimmt diese Belastung weiter massiv zu.

Der Ausbau der neuen Mobilfunkgeneration 5G wird rasant vorangetrieben. Vor den Netzwerkanbietern Vodafone, Telefonica (O2) und 1&1 Drillisch ist die Telekom mit der Umrüstung auf 5G mit großem Abstand führend. Kürzlich hat das Unternehmen verkündet, dass bereits die Hälfte der Einwohner in Deutschland in unmittelbarer Reichweite von 5G-Antennen lebt. 30.000 5G-Antennen hat die Telekom dafür in den vergangenen Monaten installiert. Bis Ende des Jahres sollen zwei Drittel der Bevölkerung erreicht werden. Aber hat 5G wirklich so gravierende gesundheitliche Auswirkungen, vor denen immer mehr Wissenschaftler, Ärzte und Verbraucherschutzorganisationen warnen?

Unser Körper steht unter Strom

Elektromagnetische Felder bzw. Strahlung sind zunächst ein natürliches Phänomen. Selbst unser Körper funktioniert über Elektromagnetismus: Unsere Zellen und Organe verständigen sich untereinander über feinste elektrische Impulse. Dadurch weiß beispielsweise unser Herzmuskel, dass er sich in einem bestimmten Rhythmus anspannen und entspannen muss, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Das EKG ist nichts anderes als die Darstellung dieser elektrischen Impulse. Dasselbe gilt für die Darstellung der Gehirnaktivität im EEG. Somit ist unser Körper, solange er gesund ist, ein perfekt funktionierendes System. Problematisch wird es, wenn dieses System von äußeren Einflüssen gestört wird, etwa durch Umweltgifte – oder eben auch durch künstliche elektromagnetische Strahlung. Ein gewisses Maß an solchen äußeren Einflüssen kann der Körper kompensieren. Auf der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt es:

„Elektromagnetischen Feldern ausgesetzt zu sein, ist für den Menschen nichts Neues. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts sind Umwelteinflüsse durch vom Menschen verursachte elektromagnetische Felder allerdings stetig stärker geworden, da wachsender Bedarf an Elektrizität, laufend weiterentwickelte Technologien und Veränderungen im sozialen Verhalten immer mehr Quellen solcher Felder geschaffen haben.“

(www.who.int/peh-emf/about/en/whatareemfgerman.pdf)

Mit der zunehmenden Digitalisierung sind wir rund um die Uhr – 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche – künstlichen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Diese Dauerbestrahlung ist eine zu hohe Belastung für unseren Körper. Und durch den 5G-Ausbau wird diese Strahlenbelastung weiter massiv verstärkt. „Die technisch erzeugte Strahlung wirkt auf Zellen als Störstrahlung und führt zu Zellstress bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Die natürlichen Abläufe werden gestört“, schreibt der Mediziner Dr. Wolf Bergmann in der Publikation „Mobilfunk. Die verkaufte Gesundheit“.

Gesundheitliche Schäden nachgewiesen

Der Zellbiologe Professor Peter Dartsch hat 2016 in Untersuchungen herausgefunden, welche negativen Auswirkungen hochfrequente Strahlung, etwa von WLAN-Netzen oder Smartphones, auf die Zellvitalität hat: Selbst weit unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte schädigt die Hochfrequenzstrahlung die Zellvitalität.

Auch die Biologin Isabel Wilke hat in einer Sonderbeilage der Fachzeitschrift „Umwelt. Medizin. Gesellschaft“ die Ergebnisse von rund 100 Studien zusammengefasst, die nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt und in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Ihr Fazit:

„Das Schädigungspotenzial von WLAN, auch bei geringer Strahlungsstärke, kann nicht mehr angezweifelt oder relativiert werden (…). Der menschliche Körper darf WLAN nicht körpernah und dauerhaft ausgesetzt werden.“

(Sonderbeilage in „Umwelt. Medizin. Gesellschaft“, Ausgabe 01/2018)

Beispielsweise liefern mehrere Studien eindeutige Hinweise darauf, dass WLAN-Strahlung die Fruchtbarkeit beim Mann beeinträchtigt, die Herzfrequenz erhöht und den Blutdruck steigert und auf die Hormonproduktion der Schilddrüse einwirkt. Und: Die WHO stuft hochfrequente Strahlung bereits seit 2011 als potenziell krebserregend ein.

Macht es also vor diesem Hintergrund Sinn, sich vor hochfrequenter Strahlung zu schützen? Ja! Wir bei memon sind überzeugt, dass die moderne Technologie viele Möglichkeiten mit sich bringt und nutzen selbst WLAN, Smartphones, Tablets & Co. täglich. Aber: Wir setzen uns für einen bewussten Umgang mit der modernen Technik ein. Jeder sollte sich selbst Fragen stellen wie: Brauche ich zum Beispiel unbedingt einen Kühlschrank, der mir über WhatsApp mitteilt, dass die Milch aus ist?

Wir empfehlen, auf Geräte zu verzichten, die nicht unbedingt notwendig sind, und dadurch die tägliche Strahlenbelastung zu reduzieren. Klar, auf vieles können wir in der modernen Lebens- und Arbeitswelt nicht verzichten – und wollen es auch gar nicht. Für das, das verbleibt, ist es wichtig, sich zu schützen. memon ermöglicht, die moderne Technik zu nutzen und dabei vor den negativen Auswirkungen geschützt zu sein.