Schwingungen, die in der Natur selbst selten oder überhaupt nicht auftreten, wirken oft pathogen (=krankmachend) auf biologische Regelsysteme. Besonders elektrische oder elektromagnetische Felder haben eine nachweisbare negative Auswirkung auf den Organismus. Denn unser Körper steuert seine Funktionen durch winzige elektrische Impulse.
Auf dem II. Internationalen Kongress "Schwache und Superschwache Felder und Strahlungen in der Biologie und Medizin", der vom 4. bis 7. Juli 2000 in St. Petersburg stattfand, wurde den über 330 Forschungsteams unter anderem die Arbeit des Institutes für Cytologie der Russischen Akademie der Wissenschaften (Leitung: Prof. Dr. rer. Nat. habil. Jurij Vakhtin) vorgestellt. Hier wurde nachgewiesen, dass lebende Zellen auf schwache elektromagnetische Signale von außen reagieren und sie als spezifische "Kommandos" wahrnehmen.
Damit wurde deutlich gemacht, dass nicht die Feldstärke für Beeinträchtigung sorgt, sondern der von ihr ausgehende zellbiologische Informationsgehalt. Diese "Störinformationen" wirkten bis hin zum Zelltod! "Die Diskussion über Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung ist damit nur noch von historischem Interesse", schrieb die Presse nach der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse. Der Organismus reagiert also auf Elektrosmog mit "Dauerstress". Es ist also nicht verwunderlich, wenn Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit, allgemeines Unwohlbefinden und Schlimmeres darauf zurückgeführt werden.